Sonntag, 4. Juli 2010

"Argentinien von umbarmherzigen Deutschland zerlegt"

Pressestimmen zum Deutschen Spiel:

AS (Spanien): „Das großartige Deutschland hat Argentinien platt gemacht. Löw hat eine kunstvolle Fußballwalze erfunden. Deutschland macht Angst.

BBC (England): „Argentinien von umbarmherzigen Deutschland zerlegt"

Blic (Serbien): „Das Team von Joachim Löw hat Wissen, Macht, Kraft, Disziplin und Effektivität demonstriert. Das war noch so ein Spiel, das einem den Atem raubte. Wo waren Messi & Co.?"

Blick (Schweiz): „Deutschland ballert sie alle weg!"

Boston Globe (USA): „Streitet nicht mit Deutschland, weder auf dem Platz noch außerhalb. Nach Verbal-Duell vor dem Spiel lässt Deutschland mit eindrucksvollem Kantersieg Taten folgen.

Clarin (Argentinien): „Deutschland hat überlegen gewonnen. Sie besetzten das Mittelfeld geschickt, griffen öfter und besser an und Schweinsteiger war einfach formidabel. Argentinien hingegen? Wille und Drang, ja, ansonsten chaotische Taktik."

Corriere della Sera (Italien): „Argentinien K.o. und gedemütigt. Vier Ohrfeigen für das Argentinien Maradonas, Deutschland fliegt ins Paradies.“

Dagbladet (Norwegen): „Die ersten sechs Minuten der deutschen Elf rund um das 1:0 waren vielleicht der beste Fußball, der jemals gespielt wurde."

Daily Mail (England): „Ein magisches Deutschland zerstört Diego und tanzt ins Halbfinale."

Dawn (Pakistan): „Deutschland verprügelt Messis Argentinien mit 4:0.

De Morgen (Belgien): „Jogi Löw hat aus einer langweiligen, berechnenden und grundsoliden Mannschaft ein neues Ganzes geformt, das sexy, sinnlich und innovativ ist.

Der Standard (Österreich): „'Schland' im siebten Himmel. Die Deutschen werfen argentinische Träume über den Haufen."

El Mundo (Spanien): „Deutschland ist eine Bestie. Wie Obelix sammelt Deutschland die Helme der Römer und zerlegt alles, was es berührt.

El País (Spanien): „Deutschland hat den Glauben Maradonas zermalmt. Die Leistung des Löw-Teams in diesem Turnier ist ein kollektiver Triumph.

Estado de Sao Paulo (Brasilien): „Deutschland hat mit vier Toren den Traum Argentiniens zerstört!"

Expressen (Schweden): „Man kann das einfach nur genießen. Diese herrliche deutsche Mannschaft lässt das Schwere kinderleicht aussehen.

Fanatik (Türkei): „Fliegende Panzer. Ein Sturm bläst aus Deutschland.

Folha de Sao Paulo (Brasilien): „Mit dem effizientesten Fußball der WM schlägt Deutschland Argentinien und geht ins Halbfinale.“

Fyens Stiftstidende (Dänemark): „Deutschlands multiethnische Elf ist jetzt der absolute Titelfavorit. Seit Netzer und Beckenbauer 1972 hat es keine bessere Mannschaft gegeben.“

Gazzetta dello Sport (Italien): „Spektakuläres Deutschland demütigt Argentinien!"

Haaretz (Israel): „Joachim Löw war sicherlich nie ein Fußballer wie Maradona, aber als Coach hat er ihn spektakulär übertroffen."

Hindustan Times (Indien): „Deutscher Blitzkrieg fegt Argentinien beiseite und sichert einen Platz im Halbfinale. Maradonas Stars sind Deutschland nicht gewachsen.

Kronen Zeitung (Österreich): „Vergesst Siegfried, den Drachentöter, und Odin, den Himmels-Bewohner – die neuen deutschen Helden sind Argentinien-Killer: Klose, Müller und Friedrich haben Maradona auf den Boden der Realität geworfen.“

Kurier (Österreich): „Deutschland im WM-Rausch. Der deutsche Spaßfußball geht weiter. Diese deutsche Mannschaft hat das Zeug, Weltmeister zu werden.

L´Équipe (Frankreich): „Zusammenhalt, Begeisterung und Talent – die deutschen Spieler sorgen bei der Weltmeisterschaft für Enthusiasmus. Das ist eine Mannschaft."

La Dernière Heure (Belgien): „Wer kann diese Mannschaft aufhalten, die mit 13 Toren in fünf WM-Spielen zu einer Traumfabrik geworden ist?"

La Nación (Argentinien): „Deutschland hat Argentiniens Schwächen offengelegt und der WM beraubt."

La Repubblica (Italien): „Deutschland zerrupft Argentinien. Die Südamerikaner kamen nie ins Spiel, Messi war nicht zu sehen.Press (Serbien): „Die Deutschen haben Maradona erniedrigt. Sie haben Argentinien zerlegt.

La Stampa (Italien): „Nach Brasilien fällt auch der andere südamerikanische Gigant. Das Argentinien von Diego Maradona tritt nach der Schmach den Rückweg an.

Lance! (Brasilien): „Deutschland steht im Halbfinale als größter Favorit auf den Titel."

Le Journal du Dimanche (Frankreich): „Wunderbar! Ein fantastisches Deutschland hat Argentinien vernichtet. Ihm gehört die Zukunft."

Le Parisien (Frankreich): „Deutschland auf einem anderen Planeten. Nach dem 4:1-Sieg gegen England haben die Deutschen noch eins draufgesetzt und Argentinien gedemütigt. Die Spielweise schlägt alle Fußballliebhaber in ihren Bann. Deutschland ist das Symbol einer neuen Ära.

Los Angeles Times (USA): „Bittere Pille für Argentinien. Die Deutsche nmit temporeichem flüssigen Stil jetzt WM-Favorit.

Marca (Spanien): „Die deutsche Nationalmannschaft ist eine perfekte Maschine. Das Löw-Team ist bislang die beste Mannschaft der WM.

Miami Herald (USA): „Weine um Argentinien. Europäische Präzision und Organisation schlägt südamerikanisches Flair.

New York Times (USA): „Argentinien von Deutschland demontiert.

NZZ am Sonntag (Schweiz): „Die Mannschaft von Trainer Joachim Löw hat mit einer eindrücklichen Vorstellung ein Kapitel WM-Geschichte geschrieben, an dessen Ende die Titel-Hoffnung in Erfüllung gehen könnte.

O Globo (Brasilien): „Deutschland hat das Maradona-Team verdroschen und nach Hause geschickt."

Olé (Argentinien): „Diego, der Junge heißt Müller...! Eine der schlimmsten Niederlagen der Geschichte. Die WM von Maradona und Messi endete mit einer Tracht Prügel."

Politika (Serbien): „Deutscher Glanz und argentinische Ohnmacht.

Politiken (Dänemark): „Die Deutschen zogen Maradonas Männer einfach aus."

Sonntag (Schweiz): „Das Bild vom deutschen Panzer ist längst vergilbt. Deutschland ist jung, dynamisch, offensiv und vor allem sympathisch.

SonntagsBlick (Schweiz): „Die Messi ist gelesen!

Standart (Bulgarien): „Deutschland zertrampelt Versager Argentinien. Deutschland zeigte es dem seit WM-Beginn überheblichen Diego Maradona.“Pressestimmen zum Supersieg

Straits Times (Singapur): „Cry for me Argentina. Maradonas Team wurde von einer jungen Mannschaft bloß gestellt, die mehr Disziplin zeigte und bessere Tricks drauf hatte.

Süddeutsche Zeitung: „Deutschland einig Zauberland"

Sunday Independent (Südafrika): „Der Sport hat gestern ein deutsches Team geehrt, das voll und ganz den Sieg verdient hat. Die Argentinier wurden geschlagen – nein: erniedrigt und gedemütigt."

Sunday Times (Südafrika): „Die Deutschen rollen weiter. Argentinien zerstört – weil Löws mächtige Männer ein Tor nach dem anderen reinhauen.

Telegraf (Bulgarien): „Großes Spektakel in Kapstadt. Keiner stoppt Deutschland."

Terra (Brasilien): „Deutschland hat sich mit einem Massaker von 4:0 das Halbfinale gesichert."

The Daily Star (Bangladesch): „Adios Argentina – Diegos Männer von skrupellosen Deutschen demontiert.

The Hindu (Indien): „Deutschland vernichtet Argentinien – Präziser, flüssiger Angriff und unüberwindliche Abwehr zerschmettern Maradonas Traum.

The Independent on Sunday (England): „Deutschlands perfekter Plan zerstört Diegos Traum. Das neue deutsche Team zeigte, dass ihm nicht nur die Zukunft gehört, sondern auch die Gegenwart.

The Kathmandu Post (Nepal): „Blendend aufgelegte Deutsche spazieren ins Halbfinale.

THE SUN (England): „Deutschland vernichtet Diegos Star-Ensemble und marschiert ins WM-Halbfinale."

The Sunday Express (Indien): „Gott ist kein Argentinier.

The Sunday Telegraph (England): „Deutsche sehen wie Weltmeister aus.

The Sunday Times (Indien): „Argentinien auf allen Vieren – Maradonas Traum zerplatzt, als seine Mannschaft von den Deutschen verprügelt wird.

Trud (Bulgarien): Deutschland zerschmetterte die Argentinier so, wie es England mit 4:1 in der vorausgegangenen Runde verweht hatte.

Tuttosport (Italien): „Goldene Panzer! Deutschland fegt Argentinien weg"

Montag, 28. Juni 2010

Hurst? Lampard? - No plans for final day!

Nicht dass das Spiel als solches schon viel zu geil war....die BBC Kommentatoren sagten folgendes, was ich mir ungefähr 2454-mal angehört habe...vor allem den Part "it's not been given"....hach...

"...Lampard...BRILLIANT...it shurely crossed the line...IT'S NOT BEEN GIVEN!!! The LINESMEN from Uruguay not Russia..."

Und was mein Alan Hansen?
"You know, they were lucky it was only 4!"

Und Alan Shearer?
"They were hopeless"

But now, for something completely different....


Montag, 25. Januar 2010

900 Polizisten verhindern Fan-Randale

Nervendes Katz- und Mausspiel auf Steuerzahlers Kosten

NÜRNBERG - Festnahmen, bengalische Feuer im Fanblock und ein Geisterzug: Rund 900 Polizisten waren im Einsatz, als der 1. FC Nürnberg auf Eintracht Frankfurt traf.

Für ein paar Minuten steht der Betrieb am Fürther Hauptbahnhof still. Polizisten blockieren die Abgänge. Reisende müssen warten und recken die Köpfe hinter der Polizeiphalanx.

Hunderte Eintracht-Fans, die mit dem Zug in Fürth angekommen sind, marschieren durch den Polizeikorridor in Richtung U-Bahn. Die Anhänger, unter ihnen etwa ein Dutzend Hooligans und 375 Problemfans, tragen die schwarz-weißen Mützen der Frankfurter «Ultras«. Milchgesichtige Mittzwanziger grölen mit Bierdosen in der Hand. Manche sind schon vor dem Spiel blau.

Rund 900 Polizisten sind im Einsatz; knapp 500 von der bayerischen Polizei und noch einmal 400 von der Bundespolizei. Alles nur, damit eine so banale Sache wie ein Fußballspiel friedlich über die Bühne gehen kann. Die «Ultras« des 1.FC Nürnberg und die «Ultras« der Eintracht sind sich in leidenschaftlicher Abneigung verbunden. Ein harter Kern verwechselt Rivalität mit Feindschaft und missbraucht die Sportbühne für Krawall.

Damit die Anhänger beider Mannschaften nicht aufeinander losgehen können, trennt die Polizei die Fans bei An- und Abreise. Deshalb fährt sie einen teuren, personalintensiven Einsatz. Manchen Beobachtern fehlt das Verständnis dafür. «Was das den Steuerzahler kostet!«, schimpft eine Frau am U-Bahnsteig. Sie will anonym bleiben.

Die massive Präsenz kommt auch bei einigen Fans nicht gut an. «Die Polizei in Bayern ist total übermotiviert«, schimpft ein Eintracht-Anhänger und nimmt - ein seltenes Bild - einen Schluck aus der Wasserflasche. Der 27-Jährige muss draußen bleiben. Er passt nicht mehr in die Sonder-U-Bahn, die die Frankfurter von Fürth Richtung Stadion zur Haltestelle «Messe« fährt. Nonstop, um zu verhindern, dass die Frankfurter sich in schwer kontrollierbare Grüppchen aufspalten, und um zu vermeiden, dass sie auf Nürnberger Fans stoßen. Der 27-Jährige schüttelt den Kopf, als sich behelmte Beamte in die proppenvollen Waggons quetschen, weil sie den Auftrag haben, den Zug zu begleiten. Dabei geht es im Wagen längst so eng zu wie in einer Sardinenbüchse.

Im Wagen weiter vorne hüpfen sie schon. Der Waggon hebt und senkt sich. «Wenn die sich vernünftig aufführen würden, könnten wir am Wochenende frei machen«, sagt Rainer Schlemmer trocken, der Sprecher der Bundespolizei.

Viel ist im Vorfeld geredet worden: zwischen Sicherheitsbehörden, Club, Eintracht, den Fanbetreuern und Fans beider Teams. Es ging um Zugeständnisse an die Fans und Appelle an die Vernunft. Doch mit diesen Appellen ist das so eine Sache.

Der Sonderzug, der einen Großteil der Eintracht-Fans nach Franken bringen sollte, fuhr in Frankfurt mit sage und schreibe fünf Leuten los. In Aschaffenburg stiegen 50 Leute zu. Macht 55 statt der erwarteten 300 bis 900 Fans. Die Frankfurter hatten ihren Spaß daran, den Sonderzug ins Leere laufen zu lassen. Sie nahmen den nächsten, einen regulären Zug. «Das machen die Frankfurter immer so«, sagt ein Anhänger, der seinen Namen ebenfalls für sich behält. «Schon aus Prinzip«, fährt er fort und grinst. «Das Katz- und Maus-Spiel gehört dazu.«

Der Geisterzug fährt bis Würzburg. Auf Bitten der Bundespolizei stoppt ihn die Bahn hier. Die Eintracht-Fans, die mit dem späteren, regulären Zug kommen, werden in Würzburg in den Sonderzug komplimentiert. Am Ende geht der Plan der Polizei, möglichst viele Frankfurter - rund 600 - in einem Rutsch nach Fürth und dann zur Messe zu befördern, doch noch auf.

An der Messe, im Niemandsland, werden sie von der Polizei erwartet. Weil das Bier recht drückt, pinkeln die Fans erst einmal aufs Messegelände. «Sie müssen sich links halten«, tönt es aus einem Megafon, als sich der Pulk in Bewegung setzt.

Einigen gelingt es, am privaten Sicherheitsdienst vorbei Böller und bengalisches Feuer ins Stadion zu schmuggeln. Kurz nach Anpfiff klettern Frankfurter «Ultras« auf den Zaun ihres Blocks. Hinter dem Sichtwall zünden andere die Böller. «Das wird schwierig«, sagt Einsatzleiter Kurt Benisch. Identitäten werden sich nur schwer feststellen lassen. Es qualmt, dunkle Rauchwolken steigen auf. Die Hessen bejubeln sich selbst. «Das ist ein großes Ärgernis«, schimpft Benisch.

Zäune trennen die beiden Fangruppen im Stadion. Aber irgendwo tut sich ein Loch auf. Nach dem Abpfiff drängen zwei Dutzend Frankfurter Richtung Nürnberger «Ultras«. Die Polizei stellt sich dazwischen. Ein Beamter wird verletzt. Auch am Nürnberger Hauptbahnhof suchen nach dem Spiel kleinere Grüppchen die Konfrontation. Die Polizei greift ein.

«Es ist nicht ganz rund gelaufen«, bilanziert Benisch am Ende, als die Frankfurter im Sonderzug Richtung Heimat sitzen. «Trotzdem bin ich zufrieden.« Rund 20 Festnahmen, zertrümmerte Zugscheiben - vermutlich bewarfen Nürnberger «Ultras« den Zug mit Steinen, herausgerissene Bahnsitze und Kopfstützen - so sehen die Nebenwirkungen eines ganz normalen Fußballspiels aus.

Sabine Stoll

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Weihnachtsquiz!




So, liebe Elfen und Elfinnen. Frisch vor Weihnachten noch ein kleines Quiz. Zu erraten ist ein Spieler der bei einem Bundesligaverein unter Vertrag genommen wurde und davor bei der Eintracht spielte. Wer ist gesucht? Der Gewinner erhält eine Stadionwurst gratis!

  • Nach Haarriss im linken Schienbein und zwei Operationen hat der Gesuchte diese Saison noch keine Sekunde gespielt.
  • Er hat nach eigener Aussage keine Glasknochen.
  • Er hat noch einen Vertrag bis 2014.
  • Er hört so gut wie nie was die Fans singen.
  • Er hat etwas mit Dietmar aus S. gemein.

Na? Wer ist gesucht?

Richtige Antworten bitte per Schneckenpost an die Zahnfee.

Fröhliche Weihnachten!

Sonntag, 13. Dezember 2009

Willkommen in der blau-weißen Hölle!


Auf der A6 Richtung Sinsheim haben uns viele der Sinsheim'schen Fußballfans überholt. Erkennbar an dem fast Zwei-Eurostück großen Aufkleber am Heck. Die Wagengröße korelliert dabei negativ reziprok mit der Leidensbereitschaft wenn es mal nicht so läuft. Porsche Panamera, Audi Q7, BMW X5...die klassischen Vehikel um am Rhein-Neckar-Stadion vorzufahren.

Das Ei an der Autobahn liegt beschaulich auf der gegenüberliegenden Seite des Technik-Museums, sodass man bei langweiligen Spielen auch mal über den Stadionrand auf die Concorde blicken kann.
Schon ganz eingeschüchtert von der monumentalen Größe dieser Wellblechdose, übersahen wir fast einen Merkspruch auf dem Weg zum Eingang: "Willkommen in der blau-weißen Hölle". Mit zittriger Kinderhand und einem Eimer Straßenkreide dahin gemalt. Das saß...wir wollten schon fast umdrehen, wurden aber von der hitzigen Meute aus dem Kraichgau vorangetrieben und landeten dann vor dem Gästeblock. Dort dann eine Begegnung der besonderen Art - Nein, nicht der durchgefrorene Schweizer - sondern ein Ordner. Als ich vortrat um mich betatschen zu lassen, hob ich in weiser Voraussicht die Arme in die Höhe. Darauf meinte er nur: "Alles ok, kannste runternehmen, ich will SIE ja nicht verhaften". Was könnte mir an dieser Aussage komisch vorkommen?
a) Ich wurde angesprochen BEVOR mir an die Nudel getatscht wurde
b) Ich wurde nicht von ihm verhaftet sondern vom Verfassungsschutz
c) Ich wurde gesiezt obwohl Tarkan und ich uns seit zwei Jahren aus der Distille No 13 kennen?

Der Block war gut besucht bzw. gestopft unten und oben war alles frei. So standen wir quasi unter dem Hallendach, welches mit einem Stoffnetz abgehängt ist. Prima für die Akustik, schluckt fast alles...ein Schelm wer Böses dabei denkt. Allerdings werde ich das nie verifizieren können, da ich 1. nie außerhalb des Gästeblock stehen werde(*) und 2. die Leute die ich kenne, die dem Dietmar die DKs aus der Eichel gelutscht haben, auf solche Dinge keinen Wert legen.

Die Zeit bis zum Anpfiff war von Fremdschämen geprägt...weder wurde die einfallslose Schwenkfahnenaufmarschchoreographie vergessen, noch die wiederholte Anfeuerung der einzelnen Tribünen. Über das Badenserlied brauche ich ja gar nicht zu sprechen...wobei ich hier eine Einschränkung zu (*) machen möchte - am Tage an dem die Republick Württemberg ausgerufen wird, wäre ich bereit irgendwo im dann heißenden "Stadion zum Glanze Württembergs" zu stehen und die schwarz-gelbe Standarte zu schwenken.

Nachdem dem hirnlosen Jubelvolk angewiesen wurde mit den Schals zu wedeln, konnte man sehen wie viele tatsächlich einen haben. In dem 30.000 Mann fassenden Rund gibts mehr Schals als bei der Eintracht wenn ausverkauft ist. Ist auch klar, schließlich gibts ja zu jeder Auswärtsfahrt für 5,- EUR noch wahlweise einen Schal oder eine Freikarte für das nächste Heimspiel dazu. Und wenn man sich für 15,- EUR eine Dauerkarte kauft, gibts den Schal und ein Trikot "fär umme".
EDIT: Aus leider gut unterrichteten Kreisen weiß ich nun, dass die DK ganze 18,99 EUR kostet! Also 3,99 EUR mehr als von mir verlautbart.

Zum Spiel möchte ich wenig sagen - das Unentschieden geht aber in Ordnung, wenn man sieht, dass Herr Russ den Ball mit dem Arm abgewehrt hat. Wahrscheinlich eine Konzessionsentscheidung wegen des Strafstoßes aus der ersten Halbzeit.
DSF zeigte quasi jeden Angriff der Muttersöhne und nur zwei Freistöße der Eintracht. Man hatte den Eindruck, die Eintracht hätte sich das Spiel ermauert. Nur in einem Nebensatz (für den der Kommentator lebenslang Stadionverbot bekommen hat), war von einem "leistungsgerechten Unentschieden" die Rede.

Liest man heute die Presse gibt diese Gottseidank den tatsächlichen Spielverlauf wieder - Eintracht kombiniert schön bis zum Strafraum, die TSG kontert. Strafstoß nein, Hand ja, Ergebnis gerecht mit mehr Chancen bei den Frankfurtern.

Besondere (?) Vorkommnisse: Beim Stand von 1:1 verließen die ersten blau-weißen Anhänger ab der 80. Minute in Scharen das Stadion. Tja, Didi, that's support YOU wanted!

DIETMAR HOPP DU SOHN EINER MUTTER!

Edit: Die Bild schreibt am Sonntag folgendes:
Peinlich: Wieder kommt’s zu Anfeindungen gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp. Eintracht-Fans beleidigen ihn als „Sohn einer Hure“, halten ein Plakat mit der Aufschrift „Hopp, du Dreckschwein“ hoch. Dabei hatten die Frankfurter vorher gelobt, dass es nicht zu solchen Attacken kommt...

WAS habe ich gelobt??? Überlege mir gerade eine Verleumdungsklage gegen die Bild anzustrengen...dürfte aber die zweimillionste dieses Jahr sein - gebe mir also wenig Erfolg dafür.
So etwas nennt man gemeinhin auch Rufmord!

Ich versichere hiermit an Eides statt, dass ich zu keinem Zeitpunkt und in keinster Weise durch irgendeine Aktion oder Aussage meinerseits den Anschein habe erwecken lassen oder erwecken lassen wollen, Herrn H aus S NICHT höchst primitiv zu beleidigen!
Es war seit jeher meine Absicht diesen Muttersohn auch als solchen zu bezeichnen!

Mittwoch, 11. November 2009

Mach's gut Robert!



sueddeutsche.de

Selbstmord von Robert Enke

Nach Angaben der Polizei gibt es keine Zweifel mehr an einem Selbstmord. Das Mittwochs-Training der Nationalelf aus, die DFB-Spitze überlegt zur Stunde, ob das Freundschaftsspiel gegen Chile abgesagt werden soll.

Nach dem Tod von Robert Enke hat die Nationalmannschaft das Training für Mittwoch abgesagt.

Fußball-Nationaltorwart Robert Enke hat einen Abschiedsbrief hinterlassen. Die Polizei habe Kenntnis über ein entsprechendes Schreiben, sagte der Sprecher der Hannoveraner Polizei, Stefan Wittke, am Mittwoch auf Anfrage. Damit gebe es keinen Zweifel mehr an einem Selbstmord des Spielers von Hannover 96. Wittke wollte keine Angaben zum Inhalt des Abschiedsbriefs machen. Er wollte sich auch nicht dazu äußern, ob der 32-Jährige den Brief in seinem in der Nähe des Unfallorts geparkten Auto oder zu Hause hinterlassen hatte. Enke war am Dienstagabend im Ortsteil Eilvese von einem Zug erfasst und getötet worden.

Am Vereinsgelände von Hannover 96 versammelten sich am Mittwochvormittag laut Polizei wieder zahlreiche vom Tod Enkes geschockte Fans. Sie konnten sich dort in vom Verein ausgelegte Kondolenzbücher eintragen. Bereits in der Nacht hatten etliche Fans vor dem Vereinsgelände gewartet und getrauert. Die Bundespolizei sicherte am Mittwoch weiter die Unfallstelle im Ortsteil Eilvese ab um zu verhindern, dass Fans die Bahnanlage betreten.

Die Führung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) berät nach dem Tod von Enke gemeinsam mit der sportlichen Leitung der Nationalmannschaft um Bundestrainer Joachim Löw über eine Absage des Länderspiels gegen Chile. DFB-Präsident Theo Zwanziger und Generalsekretär Wolfgang Niersbach waren am Mittwochvormittag ins Quartier der DFB-Auswahl nach Bonn gekommen. Das Test-Länderspiel gegen den WM-Teilnehmer Chile soll am Samstag in Köln ausgetragen werden. Vier Tage später soll die DFB-Auswahl zum letzten Länderspiel des Jahres in Gelsenkirchen gegen die Elfenbeinküste antreten.

Löw hatte bereits das für den Vormittag angesetzte Training des Nationalteams in Bonn abgesagt. Zudem wurden alle Interview-Termine mit Nationalspielern gestrichen. Für den Mittag (12.30 Uhr) war ursprünglich eine erste Pressekonferenz im Vorfeld des Chile-Spiels geplant. Ob und mit wem sie stattfindet, ließ der Verband offen.

Der spanische Spitzenklub FC Barcelona widmete seinen Sieg im Fußballpokal am Dienstagabend Robert Enke. "Der Torwart war ein Teil dieses Vereins gewesen", sagte Barça-Trainer Josep Guardiola nach dem 5:0-Erfolg der Katalanen über Cultural Leonesa im Pokalrückspiel. Der deutsche Nationaltorwart hatte in der Saison 2002/2003 für Barça gespielt. Der spanische Meister und Champions-League-Sieger legte vor der Partie im Camp-Nou-Stadion eine Schweigeminute für Enke ein, der sich wenige Stunden zuvor in der Nähe von Hannover das Leben genommen hatte.

"Die Anhänger des FC Barcelona trauern um Robert Enke", sagte Klubpräsident Joan Laporta. „Ich habe ihn persönlich kennengelernt. Er war ein hochgebildeter und korrekter Junge." Sportdirektor Txiki Begiristain betonte: "Enke hatte bei Barça ein fantastisches Verhalten an den Tag gelegt. Sein Tod ist ein Unglück für den Fußball, vor allem für den deutschen Fußball und für Barça."

Der Sportpfarrer Volker Steinbrecher mahnte mehr Hilfsangebote für Spitzensportler an. "Die Vereine tun da schon viel, aber manche Spieler fühlen sich trotzdem mit dem großen äußeren Druck alleingelassen", sagte Steinbrecher am Mittwoch in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Der Sportbeauftragte der evangelischen Landeskirche Württemberg sieht auch die Kirchen in der Pflicht. Angebote wie die Stadionkirche in Berlin würden gut angenommen: "Da gehen auch manche Spieler hin. Die nutzen das, um sich zurückzuziehen, weil sie spüren: Das tut mir gut." In der Regel kämen die Geistlichen aber nicht in Kontakt mit den Spitzensportlern.

"Die Vereinsverantwortlichen wissen, dass man gerade junge Spieler nicht alleinlassen kann und ein gutes Umfeld für sie die halbe Miete ist", sagte Steinbrecher. Der Tod Enkes werde sicher auch Thema bei der Vollversammlung der Sportbeauftragten der evangelischen Landeskirchen und katholischen Bistümer am Mittwoch in Essen. Steinbrecher arbeitet als Studienleiter an der evangelischen Akademie Bad Boll (Kreis Göppingen) und sitzt im Vorstand des Arbeitskreises "Kirche und Sport" der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Montag, 3. August 2009

"Heal the world...."

Was machen 1.500 Eintrachtfans eingekesselt im Wald am Bieberer Berg? Richtig, sie singen. Und was singt man anderthalb Stunden vor Anpfiff der Mutter aller Derbys? Richtig, "Heal the World" von Michael Jackson. Was auch sonst...ebenso hätte es auch "Ganz in weiß" von Roy Black sein können, hätte auch gepasst. Aber jetzt drehen wir die Zeit ein wenig zurück....

Viel zu früh sind wir von Monnem aus nach Seeheim gefahren. Dort hat mir der Wahlschweizer erst mal ein neues Familienmitglied vorgestellt - Yünus, vier Jahre alt und die gleichen braun-grünen Augen wie er selbst. Ne, Spaß beiseite - es war ein kleines, knuffiges, fuchsrotes Fellknäuel:


Da fiel sogar mir - dem knallharten Tschänauer - die Entscheidung schwer, ob ich nun mit dem Kleinen spiele, oder zum Spiel fahre.

Wir sind dann doch los, haben noch den Steffen und den Kilian eingepackt und waren gegen noon am Südbahnhof FFM. Von dort gings dann mit der Bahn zum Mühlberg und von dort sind wir dann zum Rudererdorf gelaufen. Das war schon ganz schön weit. Wir kamen auch pünktlich um fünf vor eins an, sahen aber nur noch den Rücken des bereits entrückt abgerückten Mobs. Also beeilten wir uns und fanden alsbald Anschluß. So ein Aufgebot an Schutzmännern sieht man wirklich selten. Die genau Anzahl will man uns aus taktischen Gründen verschweigen, aber es waren mehr als 1.000.

Der Lindwurm schob sich mehr oder weniger friedlich durch das Dreckloch und nach gefühlten acht Stunden kamen wir schon am Stadion an. Zwischendurch gabs ein wenig Geschubse und Gerenne, aber nix besonderes. Und wer sich in die erste Reihe stellt, darf sich nicht wundern wenn er Tribut zollt. Besonders ärgerlich und auch gefährlich waren die hirnlos in die Menge geworfenen Böller - ich erinnere gerne hierbei an Georg Koch, der wegen so einem Scheiß seine Karriere beenden mußte!
Schön anzusehen war unser Troß vor allem deswegen, weil sich viele an das einfach umzusetzende Motto "alle in weiß" gehalten haben. Das sah einfach stark aus!

Kurz vor dem Stadion, in besagtem Waldstück, begann eine in der Form noch nie erlebte Blockabfertigung. Drei Mulden wurden als Teiler so positioniert, dass man links und rechts an der ersten vorbei ging um dann frontal auf die anderen beiden, dahinter stehenden zu treffen. Der schmale Durchlaß zwischen der ersten und denen dahinter wurde von 1312ern versperrt, welche auf Zuruf dann entwender links oder recht kleine Grüppchen durchließen. man ging dann durch ein Polizeispalier zur Einlaßkontrolle. Dadurch dass sich direkt hinter den Mulden ein kleine Lichtung eröffnete, die von 1312ern gesäumt war, hatte man den Eindruck man würde als Christ in die Arena geführt um dort zum Fraß vorgeworfen zu werden.
Die Einlaßkontrollen waren dann unterer Standard und so waren wir dann schnell im Stahlrohrparadies. Dort haben wir es uns aber rechts unten auf der Steintribüne bequem gemacht und saßen dort zum ersten Mal seit 5h - was eine Wohltat.

Der Spielverlauf ist einfach zu beschreiben: Bundesligist müht sich, ist zwar überlegen aber ohne zwingende Torchancen. Wie erwartet bricht dann der Amateurverein in der 60. Minute ein und der höherklasssige macht verdient 3 Buden.

Nach dem Spiel kam die Mannschaft an den Block um sich feiern zu lassen und hat dort - sehr coole Aktion! - die Trikots gegen die Ultra-Unterhemden getauscht!