Samstag, 3. Mai 2008

Wenn wir auf dem Gästesofa steh´n!!!

*** Fabians Beitrag ***

Wer sagt eigentlich, dass man für einen Spielbericht unbedingt im Stadion sein muss? Den Beweis, dass es auch ohne geht, bringe ich heute mit einem Spielbericht, basierend auf der Premiere Konferenz.

Bis vorhin hatte ich noch die Hoffnung, dass Teleclub (die schweizer Variante von Premiere) das Spiel der Eintracht in Stuttgart komplett zeigen würde, aber leider ist dem (TOR in Stuttgart. Ich könnte kotzen!!! Das 1:0 für Stuttgart. Was Soto da versucht hat, weiss er wohl selbst nicht. Sieht so aus als wollte er ihn mit der Brust zur Seite legen wollte, aber so ganz sicher kann man sich da nicht sein…). Zurück zum Thema: ich hatte die Hoffnung, dass Teleclub die Eintracht komplett zeigt, aber leider ist dem nicht so. Normalerweise zeigen sie die Konferenz und dazu das „Spitzenspiel“ als Einzelspiel. Bei Betrachtung der anderen Partien hätte es gut Stuttgart gegen die Eintracht sein können (TOR in Stuttgart. Jetzt kotz ich aber gleich wirklich. Der Reporter sagt, dass er im Moment nicht gerne Eintracht-Fan wäre. Die Eintracht hilft mal wieder kräftig mit – oh Gott ist das peinlich. Zweinull für den VfB). Jetzt aber zu Teleclub. Die haben sich nämlich heute dafür entschieden, gar kein Einzel-Bundesligaspiel zu zeigen; stattdessen zeigen sie: Fulham-Birmingham. Grundsätzlich nicht nachvollziehbar, warum man den Dreck zeigt, aber inzwischen bin ich froh, dass ich mir die Eintracht nicht 90 Minuten angucken muss. Da ist doch Konferenz viel entspannter!!! Soeben donnert ein übertrieben lautes „Hurra, Hurra, die Frankfurter sind da“ durchs weite Rund. Und schon ist das 0:2 vergessen und ich rege mich darüber auf, dass ich mich in diesem Moment nicht im Gästeblock in Stuttgart befinde. Der Gästesupport wird jäh unterbrochen vom Führungstreffer der 96er auf Schalke!

Rückblick: Die Konferenz beginnt in Rostock, beim Spiel gegen den HIV. Schonmal kein gutes Zeichen… Ich habe das Gefühl, dass die Eintracht normalerweise in der Konferenz IMMER zu kurz kommt. Heute sieht es nicht danach aus; allerdings so hatte ich mir das dann auch nicht vorgestellt.

Nachdem die Konferenz mal überall vorbeigelungert hat, kommt schon wieder „TOR IN STUTTGART“. Dreinull für den VfB. Der Reporter redet davon, dass es heute ein „historisch erbärmlicher Nachmittag für die Eintracht“ werden könnte. Ausserdem betont er, dass die Eintracht mit dem Ergebnis gut bedient ist. Die Regie lässt eben noch mal einen Pfostenkopfball von Cacau durchflimmern. Du meine Güte. Bisher 5 Tore in der Konferenz (Olic hat den HIV in Führung geschossen), 60% davon hat die Eintracht kassiert!!!

So, jetzt zumindest mein erstes Comunio-Tor. Van der Vaart trifft zum 2:0. In Berlin geht derweil die Hertha in Führung – nach Fehler von Miller. Na toll, damit ist das VdV-Tor schon wieder kompensier. Im Übrigen machen sich bereits alle anderen Konferenz-Reporter darüber lustig, dass sich Hansi Küpper aus Stuttgart lang nicht mehr gemeldet hat. Ich bin eigentlich ganz froh drüber…

Schon seit fast 20 Minuten kein Gegentor für die Eintracht. Das werte ich mal als Erfolg. Sieht derzeit nicht so aus, als könnte diese ganze Sache historisch werden. Peinlich bleibt es aber trotzdem… Jetzt sind sie wieder in Stuttgart. Als erstes zeigen sie die Wiederholung von zwei vergeben Grosschancen für den VfB. Dazu noch das 4:0 von Hilbert, das aber wegen Handspiels nicht gegeben wurde. Blödsinn; Hilbert hatte die Hand nichtmal in der Nähe. Den Ball hat er astrein mit der Brust angenommen. Glück gehabt… Hansi Küpper spricht allen Eintrach-Fans sein Beileid aus… Schalke erlöst uns mit seinem Ausgleich gegen Hannover. Bloss weg aus Stuttgart!!!

Bei der heutigen Konferenz kommen Bielefeld und Bochum mal ganz schlecht weg. Bei dem Spiel waren sie nur zweimal ganz (!) kurz. Deren Fans fucken sich wahrscheinlich auch ziemlich darüber ab, allerdings gibt es ja nun nicht so viele von denen.

Jetzt ist Halbzeit. Anbei mal ein paar Impressionen von der Bewertung der Eintracht durch den Kicker:

„Frankfurt ist völlig von der Rolle“
„Die Eintracht findet nicht ins Spiel. Stuttgart attackiert die Ball führenden Spieler sofort, so dass bei den Hessen im Mittelfeld überhaupt nichts zusammenläuft“
„Stuttgart war Frankfurt in allen Belangen überlegen und verpasste es sogar, eine noch höhere Führung mit in die Halbzeit zu nehmen. Funkel muss sich jetzt etwas einfallen lassen, sonst könnte es eine bitter Niederlage geben“

KÖNNTE???

Na wunderbar. Habe mich in der Halbzeit rasiert. Als ich zum Fernseher zurückkomme, steht es 4:0 für den VfB. Cacau darf auch Mal. Naja, wenigstens musste ich es nicht mit ansehen… Hansi (wir sind mittlerweile per Du) erwähnt, dass es eigentlich 6:0 oder 7:0 für Stuttgart stehen müsste!

16:49 Uhr TOR IN STUTTGART!!!
AUSWÄRTSSIEG, AUSWÄRTSSIEG!!!
Die Eintracht schafft den Anschluss. Ama macht das 1:4. Da geht noch was :-)

Ansonsten plätschert die Konferenz so vor sich hin. Hier und da mal ein Tor, aber irgendwie nichts, was mich vom Hocker reissen könnte. Wäre schön, wenn Königsblau nicht gerade gewinnen würde; das ist mein letzter Wunsch für heute. Ach ja: und ich hoffe, dass sie nicht mehr allzu oft nach Stuttgart schalten…

Wir befinden uns in der 78. Minute. Da ich direkt nach Abpfiff weg muss, will ich jetzt schon mal zu einem Fazit kommen. So viel gibt es da ja auch nicht zu sagen. Unterm Strich ist auffällig, dass wir einfach eine charakterschwache Mannschaft haben. Sobald es für uns um nichts mehr geht, geht auch nichts mehr. Den Duisburger Konkurrenten im Abstiegskampf sei empfohlen, baldmöglichst die Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Denn nur für den Fall, dass es am 34. Spieltag für Duisburg noch um etwas geht: WIR WERDEN UNS SICHER NICHT WEHREN!!! Es ist wirklich einfach nur schade und ärgerlich, aber was soll man machen…

Grade waren wir noch mal für 20 Sekunden in Stuttgart. Hansi Küpper ist enttäuscht „Hier passiert wirklich GARNICHTS mehr. 62. Minute 4:1 durch Amanatidis – danach hätte man das Spiel auch getrost abpfeifen können.“. Hansi Küpper mag das enttäuschen; mich freut es!!!

So, das war es. Wir kriegen mit 1:4 einigermassen auf die Fresse; aber eben auch nicht so sehr, wie es nach 15 Minuten zu vermuten gewesen wäre! Ein Spiel das man baldmöglichst vergessen sollte. Ich werde mir jedenfalls alle Mühe geben!!!

Freitag, 2. Mai 2008

Des wird ohahgnähm!


Oder: zwei Herzen schlagen, ach, in meiner Brust.

Aber keine der Farben ist rot-weiß, denn das kommt nur auf die Pommes, höhö. Ne, wie man weiß kann ich meine Herkunft nicht verleugnen, weiß aber Stadtgrenzen einzuordnen. Daher bin ich auch Fan einer Stuttgarter Mannschaft - aber eben einer STUTTGARTER. Und JEDER weiß bzw. hat zu wissen, dass Stuttgart am Neckar aufhört. Bad Cannstatt ist also NICHT Stuttgart, sondern höchstens ein hässlicher Furunkel im Nordosten der Landeshauptstadt! Klar soweit?

Vorbericht:
Heute mit der Heimat telefoniert, die der Eintracht aufrichtig alles schlechte wünscht. Danke, Papa!

*****

Und der Fluch der Heimat hat gewirkt. Aber wir fangen wie immer mal früher an...
Glücklicherweise mußte ich nicht mit der Bahn nach Stuttgart, sonder durfte mit Kilian und Gernot im Auto mitfahren. Tobi befand sich zu dem Zeitpunkt geografisch gesehen noch in Oberschwaben, da er auf der Rückfahrt von seinem Arbeitseinsatz in Österreich war. Österreichtische 2. Liga - Red Zac-Liga...muahaha.
Durch günstige Disposition trafen wir uns am Vaihinger Bahnhof, von wo wir dann in den Kessel stachen. Am Stadion dann erinnerten wir uns wieder an die unsinnige Trennung von Gast und Heim und wurden wieder vogelwild umgeleitet. Das Wetter war wieder mal (ich erinnere an das letzte Gastspiel!) hervorragend. Zusätzlich hatte der Herr Giertz wieder mal alle Hebel in Bewegung gesetzt um auch nach dem Spiel für Unterhaltung zu sorgen und kurzer Hand ein Frühlingsfest organisiert. Dumm nur, dass beim Schreiben der Einladungen ein kleiner Fehler passierte und alle Frankfurter aus- statt eingeladen waren. Dies ist weißgott die größte Frechheit, die sich meine Heimatstadt neben Stuttgart 21 hat einfallen lassen. Doch ich greife wieder vor.
Nachdem sich ein paar verblödete Älbler, die sich mit ihren Schwenkfahnen auf den Rasen verirrt hatten, wieder eingefangen wurden, konnte es losgehen. Die Eintracht präsentierte sich wie Schlachtvieh und so war das Spiel nach 18 Minuten und 3:0 Toren bereits entschieden.
Wetter war immer noch schön und vom VfB immer noch nichts zu hören. Allerdings scheint es in Württemberg den gleichen Drang zu geben, sich bloßzustellen wie in Baden. Buben, wenn ihr Blockrufe über die ganze Länge des Stadions machen wollt, dann vielleicht eher wenn WOB oder HRO zu Gast sind. Bei der Eintracht kommt kein "VfB" zurück sondern etwas standesgemäßes!

Spielerisch gesehen lag unsere größte Hoffnung auf Wechselfehlern beim VfB und Wechselglück bei uns. FF hatte zum Wiederanpfiff alles Richtig gemacht und sich entschlossen auf halten zu Spielen. Fenin raus und Inamoto rein. Folglich spielten wir nur noch mit einer Spitze und wurde gleich 2 Minuten später vom VfB gedankt: 4:0. Damit war das Spiel durch. Der BfV begann mit dem Auslaufen und so durfte Ama wieder mal netzen - ein klassisches Ama-Tor. Schnelles Anspiel, 1:1 mit Schäfer und instinktiv vorbeigesteckt. Klasse!
Keine Ahnung ob die Mannschaft mitbekommen hat, dass wir mittlerweile alle ehemaligen Frankfurter angefangen bei "Du-du-du-dududuuuu" bis hin zu "Uwe Bindewald" gefeiert haben. Aber ich denke ihnen wird nicht entgangen sein, dass wir jeden gespielten Ball der Eintracht frenetisch feierten, besonders die weite Flanke von Mehdi auf Fenin, der den Ball aber nicht mehr verwerten konnte ;-)

Da uns nach dem Spiel der Zutritt zum Cannstatter Wasen verwehrt wurde, sind wir halt aufs Frühlingsfest. Dank Scout Giertz haben wir uns an einem weniger frequentierten Eingang hineingeschlichen. Könnte auch sein, dass die Ordner keine Ahnung vom bundesweiten Volksfestverbot der Adler hatten. Auf dem Wasen merkte man sofort die Erfahrung von Tubes früherem Nebenjob als Autoscooterchipeinwerfer und so schoß er jedem von uns eine Blume. Schaut doch mal wie er sich freut der Tobi...wie er lachen kann.

Wir sind einfach vom einen zum anderen Ende gelaufen und haben uns kurz vor Ende noch ein schönes Dinkelacker im Halbliterbecher auf die Hand genommen. Außer mir wird keiner realisiert haben, dass das Dinkelacker war, oder? Dachte ich mir. Vor der Bahn haben wir noch kurz gestoppt, weil der Tobi müde Füße hatte und wohl auch ein wenig Bauchweh hatte. Aber das Wetter war gut!

Der Realitätsverlust wurde immer offensichtlicher. In der Bahn versuchten wir eine ca. 15 Jährige im VfB-Trikot davon zu überzeugen, dass wir gewonnen hätten. Sie saß hinter uns und dachte wohl sie müsse uns wiedersprechen, als wie die Chancenvielfalt unseres Dreiersturms priesen und die Undurchdringbarkeit unserer Vierekette. In Ihrer Hilflosigkeit fiel den Jungs nichts anderes ein, als mich bloßzustellen, worauf das Mädel nicht nur wußte, wo die Kickers gespielt haben, sondern auch wie das Spiel ausgegangen war. Strange shit. Aber das Wetter war gut!

Nun noch zu einem etwas unrühmlichen Kapitel des gestrigen Tages und zu einer wichtigen Ankündigung:

"Nachdem dem Eintrachtfan Kilian Schmidt auf der gestrigen Hocketse des Polizeisportvereins Stuttgart der Schal gerippt wurde, hat er beschlossen, sich gemäß dem Ultrà-Ehrenkodex selbst aufzulösen.
Da eine solch feige Aktion natürlich nicht die Liebe zum Verein beeinflusst, wird sein Support uns weiter zur Seite stehen. Bis zum Beginn der neuen Aktion noch eher im Verborgenen als der Namenlose an unserer Seite, wird er zum ersten Spiel in der Spielzeit 2008/2009 wahrscheinlich als Stefan in unser Blickfeld treten. Es bleibt allerdings abzuwarten, auf welchen Namen sich die konstituierende Sitzung schlußendlich festlegt."
Mentalità Ultrà

Wir respektieren diesen mutigen Schritt und wünschen ihm alles Gute. Peinlich wird es nur, wenn das CC seinen Schal beim nächsten Spiel präsentiert...aber da muß er durch.

Freitag, 25. April 2008

Schwarze Füße, gelbe Zähne, BVB

Vorsätzlich geklaut von www.schwatzgelb-dortmund.de

Boykott! Alle!

Die Heimkurve im Waldstadion"Sonst berichten wir vor Bundesligaspielen an dieser Stelle über Mannschaftsaufstellungen, Taktik und Verletzte. Doch vor dem Kick gegen die Eintracht rückt all das durch die Ereignisse der vergangenen Woche in den Hintergrund.

Nein, nicht die rund um den Pokal. Die mit der Stasi 2.0. Die Bespitzelung von deutschen Bürgern im Allgemeinen und Fußballfans im Besonderen hat einen traurigen Höhepunkt erreicht. Leidtragende waren diesmal die als extrem friedlich bekannten Fans aus Frankfurt. Was war geschehen?

Eigentlich ist es nur ein harmloses Lied. "Erste Runde Salzburg, zweite Runde Wien. Danach befreien wir Saddam Hussein", singen die Hessen gerne mit Bezug auf ihre letzte Europapokaltour. Die führte den Club natürlich nicht in den Irak, weshalb die Ansage bezüglich des mittlerweile längst in einem Erdloch verscharrten Ex-Diktators ironisch, als Spaß, zu sehen ist. Die Polizei in der "Hauptstadt des Verbrechens" zeigte sich allerdings gänzlich humorfrei und ließ führende Mitglieder der Ultras Frankfurt vom Bundesnachrichtendienst auf Kontakte in die arabische Welt überprüfen. Besonders im Fokus: Cengiz Y., Ali Ü. und Michael G., die als gläubige Muslime und Maschinenbaustudenten verdächtig schienen.

Die drei jungen Männer wurden, wie das Nachrichtenmagazin SPIEGEL berichtet, monatelang observiert, ihre Telefone abgehört, E-Mails abgefangen. Statt Anschlagsplänen erfuhren die BND-Agenten Details über geplante Choreos im Frankfurter Waldstadion, die geheime Anreise der UF nach Dortmund und die Anschaffung neuer Fahnen. Ein Richter, der die Abhörung daraufhin nichtDer BVB-Block beim letzten Auswärtsspiel in der Mainmetropole mehr weiter genehmigen wollte, zog seine Einwände nach einem Anruf von Innenminister Wolfgang Schäuble zurück und flog auf unbestimmte Zeit in die Karibik. Die Bespitzelungen gingen weiter und wurden erst beendet, als der SPIEGEL den Skandal aufdeckte.

Doch damit nicht genug. Das harmlose Liedchen der Fans war Auslöser für noch weitere Ermittlungen. "Wir fahren Fahrrad wie Erik Zabel. Erst nach Bologna und weiter nach Neapel", lautet eine Zeile der Hessen. Nun ist Erik Zabel seit seinem EPO-Geständnis leider nicht mehr der Saubermann, der er einmal war. So zu radeln wie er - das könnte den Konsum illegaler Substanzen implizieren. Von den eifrigen Frankfurter SKB darauf angesprochen, winkte das Drogenkommissariat des Frankfurter Polizeipräsidiums ab. Kein Interesse, keine Zeit, zu läppischer Fall.

Auf umso mehr Interesse stieß der Sachverhalt jedoch beim Internationalen Olympischen Komittee. Im Jahr der ohnehin schon krisengeschüttelten Spiele können die Sportverbände keine neue Doping-Diskussion gebrauchen. IOC-Vize und Jurist Dr. Thomas Bach machte den harten Mann und ließ seine Kontakte spielen. Wieder wurden Räumlichkeiten der Frankfurter Ultras durchsucht. Man fand weder Drogen noch Fahrräder, nur Äppelwoi..

Mladen Petric wurde auch bespitzelt

Kein Wunder also, wenn beim anstehenden Gastspiel des BVB in Frankfurt die Heimfans schweigen. Ein Boykott scheint das einzige sinnvolle Mittel gegen die Willkür zu sein, die ein banales, fröhlich klingendes Lied ausgelöst hatte. Eventuell hängt man auch noch ein paar Fahnen verkehrt herum auf.

Doch auch die Dortmunder sollten sich daran beteiligen. Denn: Wie erst jetzt bekannt wurde, hatte nämlich auch Borussenstürmer Mladen Petric vor einigen Wochen Schwierigkeiten mit dem Geheimdienst. Er wurde observiert, nachdem er am Telefon den verdächtig scheinenden Satzteil "Bin Mladen" ausgesprochen hatte. Wie das Magazin Focus berichtet, wurde daraufhin Petrics gesamte Familie derart rüde verhört, dass dem Kroaten zwar nicht die Lust am Fußball, aber zumindest die am Toreschießen verging. Mit Einstellung der Ermittlungen, die Petric-Anwalt Dr. Gerd Niebaum am vergangenen Samstag kurz vor Anpfiff des Pokalfinales erwirkt hatte, kehrte sogleich auch die Begierde des Stürmers nach wackelnden Tornetzen zurück.

Also, an die Schwatzgelben in Frankfurt: Schweigt für Mladen! Solidarität mit den UF! Gegen den Überwachungsstaat!"

Dank an den Verfasser Felix, der mir hier lästige Schreibarbeit erspart.

Fubu

Dienstag, 15. April 2008

Erst denken, dann reden! (WTF??)


Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und deswegen bog der Nils...ne, wir fangen früher an. Also, eigentlich wollte das Inferno Mannheim die Gelegenheit nutzen, um vor dem Auswärtsspiel beim Pinkel-Prinzen noch ein wenig niedersächsische Kultur zu erhaschen. Ziemlich schnell stellte sich heraus, dass wohl nur ich die Fahne der Eintracht hochhalten würde. So reiste ich letzten Freitag nach Friedberg um mit dem Roten Nils weiter nach Adenstedt zu fahren. Der Peiner hat mich dann aufgesammelt und hurtig galt es Strecke zwischen sich und die Wetterau zu bringen. Das gelang auch ganz prima und kaum eine halbe Stunde später sind wir Frankfurt-Westkreuz raus und rauf auf die A5 Richtung Norden. Im Tran hat der Vollidiot die gleiche Auffahrt genommen wie am Morgen - und zwar die Richtung Praunheim.

Überraschenderweise war die Verkehrsdichte um die uhrzeit etwas höher und so kamen wir eher träge voran und waren erst gegen halb elf in der niedersächsischen Idylle. Dort angekommen gab es erst mal eine Hausführung. Mich beeindruckte vor allem die Kellerbar der Familie R. - diese ist annähernd so groß wie meine Wohnung (sic!).


Mit ein paar Schnittchen (Dank an Nils' Oma) und einem Härke in der Hand verfolgten wir noch den Niedergang der Roten Teufel und des Kölner FC und waren hurtig zu Bett.
Samstag dann ging es mit ein wenig Vorlauf zum Zug und nach Hannover. Zur Einstimmung gab es Becks auffe Faust und die aktuelle Bild inne Hand. Hannover (ca. 520.000 Einwohner), das uneheliche Kind von Hanoi und Havanna, ist umringt von glanzvollen Orten und bildet mit Hüpede, Salzgitter und Isernhagen eine Metropolregion.


Da verwundert es nicht, dass der Niedersachse vom Bahnhof aus den schnellsten Weg zum weltgrößten Schützenfest sucht und dabei seine Pflichten gegenüber stadtunkundigen Touristen versäumt. Hierbei ein Dank an Jan, der immer wieder Einhalt gebot, damit Fubu-Sen Giertzamoto die obligatorischen Fotos machen konnte. Unter anderem von einer namenlosen Kirche, einem inoffiziellen Fan-Treff oder auch Deutschlands schönster Freiluft-Abort namens "BellaVista" (Bild links oben). BellaVista heißt soviel wie schöne Aussicht, aber wenn man sich dann mal die Pimmel-Parade ansieht, darf man geteilter Meinung sein. Auf jeden Fall scheint es in der Gemeinde Ilsede ein Muß zu sein, an dieser Stelle seine Notdurft zu verrichten. Mir als Württemberger verbietet es sich natürlich, so kurz nach dem Genuß englischer Braukunst, eben jene wieder abzuschlagen. Nachgereicht noch ein Bild aus dem Innern des Jack-the-Ripper's. Man beachte die roten Augen der Roten! (v.l.n.r. Nils, Fubu, Sören, Jan)


Kurz darauf trafen wir uns mit den ehemaligen Mitgliedern des Adlersturm Seeheim und genossen vor dem Spiel noch neddersässische Spezialitäten: Grillwurst und Pizza. Kilian brachte mich auf den neuesten Stand seines Hamsterkäfigbaus. So fachsimpelten wir über die Vor- und Nachteile von von Fichtenleimholz, die Minimaldicke von Bauglas oder auch über die Anwendung von schweiß- und speichelfesten Lacken.

Was schon vorher auffiel ließ sich nun nicht mehr verbergen: Das doppelte Lottchen! Scheinbar als Zwillinge geboren, aber bei der Geburt getrennt. Man beachte den Bartschatten, den Haarwuchs, die Statur, die Sonnenbrille, die Schuhe, die Hosen...das kann kein Zufall sein! Tobi, Nils, ihr seid von gleichem Blute! Der Kerl da links auf dem Bild kann unmöglich mit Euch verwandt sein! Laßt doch mal einen Test machen.


Die Einlaßkontrollen am Stadion waren die genauesten, die ich je erlebt habe. Jede Tasche mußte ausgeleert, jeder Geldbeutel geöffnet werden. Ähnlich genau nahmen es sich dann auch bei der Einlaßkontrolle..."Ich hab nichts gesehen". Dementsprechend voll war der Block. Matzel war schon wieder entnervt und sah sich das Spiel von Außen an. Sprich: hinter der letzten Stehplatzreihe, was aber für ihn keine größere Sichtbehinderung darstellte. Ich hingegen nutzte den Torjubel und preschte die Stufen hinunter zu Tube und Kilian. Der weitere Spielverlauf war Eintracht-typisch. Viele vergeigte Chancen, Sonntagsschuß von Hannover, noch mehr vergeigte Chance unlustiger Spieler, der verdiente Siegtreffer. Bekam es die Eintracht nicht gebacken, die 96er im 3 gegen 2 auszuspielen, war es ein "Konter" bei dem 2 Hannoveraner 5 Adler alt aussehen ließen. Auf Premiere hat man das schön sehen können. Super! Wieder mal ein Sieg verschenkt, was ein Rotz. Zu meinem Unverständnis titelte der Internetauftritt der Eintracht mit "Unglückliche und unverdiente Niederlage" - welches Spiel haben die denn gesehen? Hannover war zu keiner Zeit die wirklich stärkere Mannschaft, aber wenn unsere Mannschaft es versäumt, gegen in Unterzahl spielende Hannoveraner mehr als ein Tor zu schießen, darf man nicht rumheulen wenn die Dussel aus einer Chance zwei Tore machen!

Auf dem Rückweg trafen wir dann noch den Steinbach Mob, der den ganz ausgezehrten Fabian endlich mit leckerem Kuchen versorgen konnte. Wie kann es eigentlich sein, dass dieses leckere Backwerk (Farbgebung Eiter) bis zu meinem Eintreffen noch nicht angerührt war? Egal, ich habe mich darüber gefreut und Tube wird bei den nächsten Fahrten für Suse einspringen!

Aus unserer Reihe Toilette auf Reisen heute das Modell Fixerglück George Michael


Montag, 31. März 2008

Leverkusen

Der Tag ist schnell zusammengefasst. In Tobis Clio zum Kilian, von dort mit Kilians Mutters Golf nach Leverkusen. 10min vom Stadion entfernt geparkt (Luftlinie 4min) und noch genügend Zeit gehabt, mit dem kürzlich vorgestellten Steinbach Mob noch etwas zu trinken.
Leider war meine neue Digicam noch nicht in der Post, so dass dieser Beitrag ohne Bilder auskommen muß.
Das Spiel ist ebenfalls schnell erzählt:
- Kießling bringt uns in Führung
- Leverkusener Sturm macht erfolglos Druck
- Mantzios erlöst uns durch das frühe 2:0 in der 89. Minute oder so.
Nach Abpfiff dann ein Mannheim-Revival: Support bis Viertel vor sechs mit allem was dazu gehört, auch längst verschollen geglaubtes Liedgut wurde ausgepackt.
Rückfahrt ebenso unspektakulär mit einer Ausnahme: Der Mannschaftsbus parkte auf einem Rasthof vor dem BurgerKing! Leider haben wir das zu spät gesehen.

Das schönste Land in Deutschlands Gau’n


"Kaaaarlsruhe" .... "HURENS*HNE"

"Call and Response ist ein charakteristisches musikalisches Merkmal traditioneller afrikanischer Musik" (Wikipedia) - demnach muß wohl der EFC Kamerun für diese Form der Gegnerverhöhnung verantwortlich gemacht werden. Die Karlsruher hatten aber alsbald ein Einsehen und unterließen diesen müden Versuch, sich uns stimmungstechnisch zu widersetzen. Eigentlich hätte während des Badenserlieds ein zünftiges "Wir sind die geilen Jungs aus der Landeshauptstadt! F*cken oder was? Fi*ken oder was!" hallen müssen, aber bis ich das erleben darf werden wohl noch einige Dekaden vergehen.

Aufgeschreckt durch die Panikmache der Staatsmacht, der Herren Schäuble, der Ultra-Gruppierungen, der Forumsuser und Edeka-Angestellten, fuhren der Tube und ich schon recht früh nach Karlsruhe. Nachdem wir einen aussichtsreichen Parkplatz in der Nähe des Wildparks gefunden hatten, ließen wir uns Einlass gewähren und trafen uns mit den "Eh-da's" - also denjenigen, die eh da sind. Bzw. die immer eh da sind wenn die Eintracht spielt, der sogenannte Steinbach Mob.
Tube hatte sich als einziger dem Wetter entsprechend angezogen und trug unter der Winterjacke noch einen Fleecepulli (weswegen er auf dem Foto noch fetter aussieht als sonst). Trotz eisiger Temperaturen (gefühlte 15°C, Sonnenschein), kamen die ersten Busse vom Bahnhof mit rausgetretenen Scheiben an. Das macht immer einen guten Eindruck und ist dem angespannten Verhältnis von grün-weiß zu schwarz-weiß-rot immer zuträglich.

Die Einlaßkontrollen waren so konsequent wie erwartet (nur vom Matzel nicht), es gab sogar vereinzelt Teppiche auf denen man barfuß stehen konnte, während die Ordner die Schuhe zerlegten. Dies verlief jedoch alles in allem recht friedlich. Im Block folgte dann eine erneute Kontrolle. Warum man aber ein leeres Hipbag abgeben muß, entzieht sich meinem Verständnis. Aber man darf auch nicht allzuviel von jemandem erwarten, der samstäglich Männern in den Schritt greift und auch sonst nicht viel Auslauf hat.
Warum der Matzel mit seinem blauen Pulli reingelassen wurde verstehe ich immer noch nicht, ebenso wie ich es nicht verstehe, dass man mit einem blauen Eintracht-Trikot zum Spiel gegen den KSC geht.

Der Block war voll, das Wetter schön und die Stimmung dementsprechend hervorragend. Das Motto "black block" konnte gut umgesetzt werden. Nur der Matthias hatte von alldem nichts mitbekommen und paßte so gut zu uns wie Albert streit zur Champions League.

Die Eintracht überzeugte auf dem Platz und hatte viele gute Chancen, die in alter Manier nicht genutzt wurden. Daher ist der Sieg hochverdient und hätte höher ausfallen müssen. Matthias mußte ganz dringend weg und verließ uns schon ein wenig eher.
Auf dem Weg zurück zum Auto hatte sich die Polizei etwas ganz feines ausgedacht. Die Bahnfahrer wurden in die Busse gepfercht und die Busfahrer zu den Bussen geleitet. Die Fan-Busse standen halb im Wald auf einer Wiese. Der Weg dorthin kreuzte die am Stadion vorbeiführende Straße und damit den Heimweg vieler bzw. fast aller Karlsruher. Was macht man da logischerweise?
Richtig, man zäunt alles ein und errichtet eine Absperrung mir grünen Ranken am Spalier. Auf der einen Seite der Karlsruher Mob, dazwischen Zaun und Punching-Crew und auf der anderen Seite der Frankfurter Mob. Provokationen blieben nicht aus und es folgte das übliche Katz-und-Maus Spiel. Tobi und ich schlugen uns daran vorbei durch den Wald zwischen Vereinsheimen durch zu unserem Parkplatz und kamen auch ganz gut weg. Ca. 100m vor dem Auto bekam ich eine SMS vom Matthias der fragte, ob/wie/ob überhaupt wir schon dem Kessel entrinnen konnten. Da haben wir ein wenig geschmunzelt und ihm unseren Fluchtplan zugespielt.

Den Berichten zurfolge verlief Zugfahrt nach Frankfurt recht reibungslos, wurde dann aber durch die Deeskalationsstrategie der Polizei frontal getroffen und endete in einer Entrümpelungsaktion im Frankfurter HBf. Dazu ein paar Fragen:
1. warum muß immer einer die Notbremse ziehen?
2. warum hat die Polizei kein Fingerspitzengefühl?
3. kann es verwundern, dass Bistrotische fliegen, wenn die PunchingCrew einen Fan aus der Masse zieht?

Neue Reihe auf diesem Kanal: Toiletten im Gästeblock, heute das Modell Pferdebox

Montag, 3. März 2008

Steife Brise aus dem Norden

[hier der link zum Artikel in 11Freunde der das Banner erklärt]

„Fubu, Du bist doch spontan!“. So harmlos begann am Samstag das Telefongespräch mit dem Tobi. Und ob! Da werde ich dem Jungspund doch gerade noch mal zeigen können, was er von einem Mittdreißiger mit Eigenheim noch lernen kann. Sonntag dann das nüchterne erwachen um halb acht. Schnell noch Mobilat und ABC-Pflaster in den Beutel mit den Angoraellenbogenwärmern und nach zwei Prostagutt forte mit einem Esslöffel Sanddorn ging es auf den Weg über Darmstadt nach Steinbach. Gegen halb elf fanden dann Suse, Tube und ZoLo den Weg auf die Autobahn nach Hamburg. Mit im Gepäck Musik der frühen Neunziger, ein 10l-Eimer finger-food, die Kindertagesstättenration Süßigkeiten, Kaffee und leckerer Rührkuchen mit Farbgebung „Biblis“ (Dank an "vorsorgende-Übermama"-Suse).
Der Schriesheimer lenkte uns sicher ans Volksparkstadion, wo wir bereits von echtem Hamburger Wetter begrüßt wurden. Waagrechter Regen bei 9°C. Der Wind-chill-factor machte daraus eine gefühlte Temperatur von -12°C. Parallel zum Sport in der Arena fanden in der Color-Line-Bude die internationalen deutschen Meisterschaften im Gardetanz statt. Zumindest ließ das Publikum und die Musikbeschallung darauf schließen. Ebenso deren Hauptverkehrsmittel:

Vom Oberrang hatten wir dann einen prima Blick auf unseren Stehplatzbereich sowie auf den Rasen, auf den zeitgleich mit unserer Ankunft die Adlerträger aufliefen. Joa, bei der Anzahl der Verletzten sah das recht übersichtlich aus.
Kurz nach Anpfiff dann schon das erste Tor der Lüneburger. Ein harmloser Kopfball von dem Spieler den ich am meisten hasse schwebte aufs Tor, Oka riß eine Furche in den Rasen, kam aber nicht vom Fleck und so lagen wir in Minute 5 schon zurück. Das machte deutlich, dass das Spiel vom Rasen und vom Oka entschieden würde. Im weiteren Verlauf bestätigte sich dies. Ein verlängerter Kopfball, ein flacher Schuß unter Oka durch und ein Abpraller besiegelten die Niederlage. Einzig Soto konnte durch ein klassisches „Weissenberger Flanke, ich Kopf, Tor“ die Schmach schmälern.
Abseits des Spiels gab es zwei aufregende Szenen:
  • ein Vollidiot meinte er müsse mit seinem Superheldenkostüm in warngelb ein Banner zurechtzupfen um dann noch die Stehplatzgäste zum Tanz aufzufordern. Der Bitte wurde großzügig nachgekommen. Als dann die Narrenzunft Grün-weiß Seevetal zum Formationstanz rief, verließ der innere Kreis der Frankfurter die Tanzfläche - klares Busprinzip: wenn der Bus voll ist, müssen erst drei Leute aussteigen, damit drei andere einsteigen können.
  • als BK einen leicht getretenen, flachen Pass aus halbrechter Position an der Kante zum Fünfmeterraum in spitzem Winkel über das gegnerische Tor klärte, echauffierte sich der Gästebereich. Die kurze Zeit später durchgeführte Auswechslung des Schützen wurde dann per Akklamation mit Zweidrittelmehrheit goutiert.
So unaufgeregt wie auf der Hinfahrt gestaltete sich auch die Rückfahrt, unterbrochen von einer Pause beim Burger-King-Bauchladen, wo wir auf eine Gruppe Turniertänzer trafen.
Im Taunus angekommen wechselten die Fahrzeuge und um 01:58 Uhr schloß ich meine Wohnungstür auf, um sie gerade mal fünfeinhalb Stunden später (07:30 Uhr) wieder zuzuschließen und zur Arbeit zu gehen. Jetzt ist nachmittag und mir gehen allmählich die Lichter aus.

Fazit:
  1. Ich bin immer noch nicht zu alt für so einen Shit
  2. Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß
  3. Steht endlich zur Konsequenz Eures Handelns! Wenn ich meinem Gastgeber auf die Füße Pisse, darf ich mich nicht beklagen, wenn er mich zur Tür begleitet!
  4. Nein, es ist nicht gut, was der Hopp da macht und ja, es ist auf gleichem Niveau wie Bayer oder WOB.
  5. Der Passat ist ein souveränes Auto!
  6. Es ist nicht schön einen eigenen Spieler auszupfeifen und desen Auswechslung zu feiern. Aber wenn jetzt einer kommt mit "armer Kerl, Selbsbewußtsein" dem sei folgendes gesagt: Wir reden hier vom PROFI-Fussball. Das ist nicht Germania Degerloch, sondern BUNDESLIGA! Und wenn ich gegen den TSV Kemnat eine Großchance vergeige und beim KV Plieningen aus acht Metern vor dem Tor einen flachen Paß zwölf Meter übers Tor zimmere, dann muß ich eigentlich um meine Auswechslung bitten, bevor der Trainer mich in zweite Mannschaft steckt. Und glaubt mit, gegen ARCES Corsari II zu spielen macht keinen Spaß!
@Kilian, vielleicht sollten wir ihm mal die grünen Schuhe empfehlen!