Freitag, 26. August 2011
Montag, 22. August 2011
50.250 Frankfurter...schaalalalala...
So kam es wie es kommen mußte. Ich hatte zwar die DK dabei, aber das Ticket für das Auswärtsspiel nicht. Wer soll da aber auch noch durchblicken! Ich fahre zum Auswärtsspiel ins Waldstadion und steh da wo ich immer steh bei Heimspielen?!?
Das mit der Karte fiel mir aber erst auf als wir schon eine halbe Stunde hinter Mannheim waren. Zurückfahren hätte nie gereicht. Also gehofft, dass wir vor dem Stadion noch eine Karte für mich auftreiben können. Ich hatte schon damit abgeschlossen und sah mich für 40,- EUR im Pinochio-Block zwischen Diddl-Mäusen sitzen. Aber weit gefehlt! Während ich mich noch kurz mit der aktuellen Fgv eindeckte, hatte der Langener schon drei Kartenverkäufer an der Hand. Block 40 für 13,-, Block 36 für 10,-, zwei Steher für 15,-. WTF?? So zahlte ich also 13,- EUR Lehrgeld. Komisch nur, dass die Schwarzmarktpreise so sehr den regelmäßigen Wiederverkaufspreisen unseres Fanclubvoristzenden gleichen!!!!! ;-)
Das Spiel ist kurz erzählt: Frühe Führung und zur Halbzeit stand es schon 3:0 äh 0:3 - war ja ein Auswärtsspiel.
Krass war natürlich die Anzahl der angereisten Frankfurter! 10.000? 20.000?? 30.000??? Nein, über 50.000 Frankfurter waren im Stadion....davon geschätzte 40.000 Auswärtsfans. Wohl ein neuer Rekord an Mitgereisten in der Geschichte der Bundesligen.
Einfach ein perfekter Sonntag. Schönes Wetter, gemütliche Atmosphäre. Irritierend alleine die Bandenwerbung und der Stadionsprecher :-)
Sonntag, 7. August 2011
"Scheiß Benny Köhler isch hass Disch!"
Hier noch die schöne Einlaufchoreo an der sich fast jeder der 2.400 mitgereisten beteiligt hat.
Nach der Halbzeitpause fanden die Löwen besser ins Spiel und waren sogar das ein oder andere Mal gefährlich nahe am Tor. Oka hatte einen guten Tag und konnte ein paar Mal gut parieren und hielt seinen Kasten sauber.
Gegen Ende der Partie wurde Braunschweig müder und unkonzentrierter. Sodass Meier mit einem Doppelschlag kurz vor Partieende den Sack zumachen konnte, was die 13.600 im Gästeblock endgültig in Exstase versetzte.
In:
- feuerfester, verzinkter Mülleimer
- feuerfeste Handschuhe
- Feuerlöschdecke
Out:
- feuerfesten, verzinkten Mülleimer mit Plastikfolien auffüllen
- vergessen, dass feuerfeste Handschuhe heiß werden
- auf der falschen Seite des Stadions parken und bei 34°C Außentemperatur eine Regenjacke anziehen zu müssen um sein Eintracht T-Shirt zu bedecken.

Sonntag, 10. Juli 2011
Sonntag, 27. Februar 2011
Kinderfasching und das erste Mal
"Platzverweis, Pfosten, Abstiegskampf pur: Nach aufregenden 90 Minuten gegen den VfB Stuttgart ist auch Eintracht Frankfurt im Keller angekommen. Trotz bester Chancen und 75-minütiger Überzahl ist die schlechteste Rückrundenmannschaft 2011 weiter ohne Tor, gegen den VfB gab es die vierte Heimniederlage in Folge (Vereinsminusrekord!) - weil Ulreich überragend hielt und die optisch klar unterlegenen Schwaben plötzlich eiskalt zuschlugen."
Was hat das nun mit der Überschrift zu tun? Uns sind heute keine Gründe eingefallen, warum wir eigentlich ins Stadion gehen sollten. Der Große hätte seinen Neffen zum Kinderfasching begleiten können und ich hätte mir die Zeit ebenso sinnvoll um die Ohren geschlagen. Das erste Mal bezieht sich darauf, dass ich heute das erste Mal vor dem Abpfiff das Stadion verlassen habe. Stimmt nicht ganz fällt mir da auf - ich habe 2007 das Westfalenstadion vor Abpfiff verlassen um an meinen Zug zu kommen. Aber zumindest war es das erste Mal bei einem Heimspiel.
Sonntag, 13. Februar 2011
Montag, 7. Februar 2011
Breisgauhimmel vs. Horto Magiko
Diese idyllische Stimmung wurde nur ab und an durch den Langen unterbrochen. "NOCH JEMAND EIN BIER???"
Der Verkehr war ein Gedicht, allerdings nur bis zur Stadtgrenze der autofahrerfeindlichsten Stadt Europas. Dann schlängelten wir uns die Dreisam entlang. Dort am Ufer konnte man im Sonnenschein Rudel von Anrainern betrachten. Diese possierlichen Geschöpfe, erkennbar am verwuschelten Fell und erdfarbenen Deckkleid, sonnten sich dort und tankten Kraft für Gesprächs-, Bet- und Defäkierkreise.
Und damit meine ich nicht die Fahrer im roten Polo aus Darmstadt die uns kurz vor Schluß überholten.
Zu Essen gab es die rotigste Thüringer und die thüringischste Rote die man sich vorstellen kann. Dazu verzichteten wir auf spritfreies Bier.
Der Spielverlauf läßt sich mit dem Endergebnis zusammenfassen: 0:0.
Herausragend war allein der Wechselgesang im Block - noch nicht ganz im Stile von Horto Magiko, aber auf gutem Wege dorthin.
Stimmen aus Freiburg:
Sonntag, 17. Oktober 2010
Schlachtfest Pfalzüberfall

NIKOLOV...NIKOLOV...NIKOLOV...NIKOLOV!
(Николов...Николов...Николов...Николов!)
Eigentlich könnte der Bericht an dieser Stelle schon aufhören. Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte - wie man auch u.a. Foto erkennen kann - so einladend präsentiert sich K'lautern.
Der Architekt dieses Kunstwerks längst verdrängter Maurerkunst kann genealogisch betrachtet seine Frau auch Schwester und Cousine nennen. In Wikipedia ist es zwar noch nicht eingeflossen, aber in Fachkreisen spricht man vom sogenannten "konzentrisch, einästig endverbundener Stammbaum". Sprich der Stammbaum ist eigentlich ein Bündel von Kreisen, wobei je nach Mortaliät auch mal durch Vermischung von Aszendent und Deszendent die Kreisbahn gewechselt wird.
Die Polizei hatte das ganz geschickt gemacht - vor dem Bahnhof standen die Geschwister und hinter dem Bahnhof wurden die Gäste ausgeleitet wo sie überfallartig dem dort geöffneten Bäcker einen Rekordumsatz beschehrt haben.
Ausgang SÜD
Ausgang NORD
Der Ma, der Mo und ich standen längere Zeit vor dem Bahnhof und wußten nur durch den Flüsterer, welcher im Entlastungszug angereist war, von deren Ankunft.
Oben angekommen freuten wir uns auf Bier und Wurst und ließen die erste Bude links liegen, da die Schlange recht lange war und am Horizont mehrere Buden ohne Andrang zu erkennen waren. Als wir davor standen wußten wir auch warum...die waren vom Caterer und man freute sich uns mitteilen zu dürfen, dass man nur unbar zahlen dürfe. Also wieder zurück und angestellt. Matthias wollte erst kein Bier, da ihm immer noch das Gaffel Kölsch alkoholfrei aus Leerbusen wie Klärschlamm in der Blase hing. Aber da auch Weinschorle angeboten wurde, lag der Schluß nahe, dass es hier echtes, verbleites Bier gibt. Dass es dann Eichbaum sein mußte...naja...aber die Wurst war 1A!!! Nebenbei schenkte man auch noch weitere Beschleuniger aus - Kurze, Asbach Cola etc.!
Neben unserem Wach ganz klar die beste Würstchenbude Fussballdeutschlands. Und hat damit den bisherigen Zweiten vom Sportpark Nord weit abgehängt. Die Redaktion gratuliert!
Das Spiel verlief ohne größere Aufreger. Franz foult im Strafraum ohne dass es geahndet wird. Wenig später legt sich ein Schwein ohne Fremdeinwirkung qu er in die Luft, wie man es sonst nur von Ferkeln überm Grill kennt und der Schiri pfeift. Und als der Oka dann den Ball hält hat sich das angefühlt wie der Führungstreffer...nur geiler. Ganz klar Held des Tages! So etwas hat er auch mal wieder verdient. Jetzt darf er auch mal wieder einen Rückpaß unterlaufen.
Das Spiel war im weiteren Verlauf recht munter und ging hin und her. Der Schiri hatte pauschal auf "nächste gelbe Karte: GAST" getippt und dies konsequent umgesetzt. Als dann kurz vor Schluß die Quote für "nächste gelbe Karte: HEIM" bei 1:243 Stand, hat er seine Schäfchen ins Trockene gebracht. Glückwunsch, aber das nächste Mal bitte die Karten wieder ereignisabhängig verteilen und nicht nach Leibchenfarbe! Dieses Mal kann man aber verzeihen, da wir gegen die dreckigen Bauern 3:0 gewonnen haben!!!
Die Stimmung war ok - aber nichts gegen 2006, Sorry Matzel!
EDIT:
Boah, wie albern...wir haben es sogar in die Kronenzeitung der Ostmark geschafft. Vom journalistischen Anspruch ist dieses Blatt in einem Atemzug mit der Blick, Bild und der Jungen Praline zu nennen. Aber seht selbst....
Donnerstag, 23. September 2010
Artikel 1 GG - (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Da die Ordner der Bayarena keine staatliche Gewalt sind und ja nur von Ihrem Hausrecht Gebrauch machen, liegen wohl ganz andere Maßstäbe an...wie auch die FNP von heute schreibt:"Dabei musste sie die ersten Minuten ohne die Anfeuerung ihrer Fans auskommen. Diese hatten aus Protest gegen Polizei-Schikane den Block verlassen. Die Beamten hatten auch Frauen und Kinder vor dem Stadion in Zelten sich bis auf die Unterwäsche ausziehen lassen, um nach Pyrotechnik zu suchen. Aus Protest gegen diese unwürdige Behandlung weigerten sich viele weibliche Fans, ins Stadion zu gehen. Erst als die Polizei auf normale Durchsuchungen einlenkte, füllte sich die Frankfurter Kurve richtig."
Martin S. brüllte irgendwas ins Megaphon, woraus man aber nur wirr irgendwas mit "Block verlassen" verstehen konnte. Dann kamen erste Meldungen des o.g. Sachverhaltes, was ich aber erst mal nicht werten bzw. glauben wollte. Trotzdem sind wir mit raus und da war dann die Stimmung das erste Mal richtig gut...bis der Fürungstreffer der Pillen akustisch nachvollziehbar war. Gott sei Dank fiel dann kurze Zeit später der Ausgleich, den wir aber auch nur von draußen vernehmen konnten. Viel passiert ist nicht, nur gesungen wurde. Martin forderte uns auf "Ruhe zu bewahren" - wohl das einzige Mal in seiner Karriere als Capo dass er das gesagt hat.
Nun ist es ja tatsächlich müßig sich wieder über die friedliebenden Hooligans des Sturmtrupps Concordia Francoforte aus dem hessichen Gau zu philosophieren. Fakt bleibt, dass Bayer Leverkusen das Rad dieses Mal zu weit gedreht hat. Ähnlich sehen es sogar deren Ultras, die den Weitblick haben den einige im Leverbusen-Forum vermissen lassen. Dort finden einige die Aktion gerechtfertigt, schließlich sind die dreckigen Frankfurter selbst Schuld. Tja, mit der Phantasie einer Bockwurst und dem Horizont einer Bahnhofstoilette entgeht denjenigen wohl, dass dieses Beispiel Schule machen könnte und es bald Usus ist, sich dem analogen Nacktscanner präsentieren zu müssen. Und das trifft dann mit Sicherheit auch die Karnevalisten der Oxxenbacher Herrchen.
Jetzt aber noch kurz zwei Sätze zur Fahrt an sich. Ereignisärmer wie es kaum sein könnte erreichte der Fubu PÜNKTLICH Seeheimer Gefilde wo der Matthias sich nur schwer von der temporären Aufgabe lösen konnte, Ben als Klettergerüst zu dienen. Als einzige Aufgabe oblag es dem Langen für Getränke zu sorgen. Dieser kam er auch bemüht nach und so präsentierte er eine Flasche Selters Apfelschorle und eine Flasche Bizzl Kirschschorle. Einfältig wie der Fahrer nun mal ist rotierte in dessen Hirn nur noch der Slogan "Bizzl auf der Zunge lacht!"Zur Abfahrt winkten die Großeltern und ab ging es nach Westen. Da wir recht früh dran waren sahen wir wenig Frankfurter, die wenigen hupten aber und zeigten ebenso Flagge. Besser gelassen hätte es der Oxxe, der mit einer "Scheiss Eintracht Frankfurt"-Fahne (Text ähnlich) im Stufenheck rumfuhr.
Es ging dann recht schnell bis Kreuz Heumar oder so - die vorletzten 20km standen wir recht viel, aber selbst zu Fuss hätten wir Dank des Zeitvorsprungs das Stadion noch rechtzeitig erreicht.
Einen Parkplatz fanden wir auch recht schnell und zwar in der Straße die am Stadion vorbeiführt. Wer schon mal mit mir dort war erinnert sich - die GayArena befindet sich linker Hand hinter der Pissrinne und einmal haben sind wir vor dem Urinal links abgebogen (mit K.s Golf?) und einmal etwas früher rechts davon. So, in dieser Straße standen wir nun mitten im Bewohnerparkausweisinhaberberechtigungsparkbezirk, aber dafür keine 400m vom Stadion entfernt. Auf dem Weg dorthin fielen wir noch in eine Gaststätte, wo ich mir ein Bier gönnte und der Matzel sich wegen seines nervösen Magens doch lieber ein Kölsch bestellte ;-)
Vor dem Stadion war wenig los und so gingen wir schnell rein und trafen uns mit Gernot und Kilian und aßen und tranken genussvoll. Der Düttsche fand besonders gefallen am Bezahlsystem - endlich unbar! Kein Kleingeldgeklimper, sondern Plastik! "Wir freuen uns Ihnen heute alkoholfreies Bier anbieten zu dürfen". What? Ja, richtig gelesen - schlimm genug dass man den Gästen schmerzfrei Kölsch servieren würde, nein - man entfernt auch noch das letzte was bei diesem Harnersatz an Bier erinnern könnte. Chapeau! Feiert ihr ruhig weiter Karneval!
Zum Spiel? Ja, die ersten beiden Tore wie erwähnt nicht gesehen. Ausgeglichen mit mehr Aktivität bei der Eintracht, besonders in der zweiten Halbzeit. Der Strafstoß dann ein Gastgeschenk. Einzige Genugtuung ist, dass die Leverbusener ihre Stimmung feierten - na dann....
3h später kehrten wir zum Auto zurück und waren keine 15min später auf der Autobahn! Alleine dafür haben sich die Parkgebühren i.H.v. 15,- EUR gelohnt. Ich konnte mir es aber nicht nehmen lassen meinen besonderen Dank per SWIFT zu übertragen:

Kaum auf der Autobahn ging ich in Ruhestellung: Autopilot auf 180km/h, Kopf auf die Kopfstütze, Augen zu. Die Lichter des Gegenverkehrs waren eh viel zu hell und blendeten nur, hätte nix gesehen. So schaffte ich es aber trotz reduzierter Reiseflughöhe den Exil-Schweizer noch VOR Mitternacht daheim rauszuwerfen.
Noch ein Wort zum Schluß. Glauben darf man auch in diesem Land nur noch was man sieht! Seien es Wahrnemungsstörungen der Schreiberlinge lokaler Postillen, oder Polizeiberichte. Manipulation erreicht man auch durch weglassen von Fakten. Im Fussball wie auch bei Stuttgart21!
Und wenn man sich die ein oder andere Frankfurter Fanin angeschaut hat, dann hatten die Damen im Zelt nicht immer nur Spaß beim Schneckenwettrennen!
Sonntag, 4. Juli 2010
"Argentinien von umbarmherzigen Deutschland zerlegt"
AS (Spanien): „Das großartige Deutschland hat Argentinien platt gemacht. Löw hat eine kunstvolle Fußballwalze erfunden. Deutschland macht Angst.
BBC (England): „Argentinien von umbarmherzigen Deutschland zerlegt"
Blic (Serbien): „Das Team von Joachim Löw hat Wissen, Macht, Kraft, Disziplin und Effektivität demonstriert. Das war noch so ein Spiel, das einem den Atem raubte. Wo waren Messi & Co.?"
Blick (Schweiz): „Deutschland ballert sie alle weg!"
Boston Globe (USA): „Streitet nicht mit Deutschland, weder auf dem Platz noch außerhalb. Nach Verbal-Duell vor dem Spiel lässt Deutschland mit eindrucksvollem Kantersieg Taten folgen.
Clarin (Argentinien): „Deutschland hat überlegen gewonnen. Sie besetzten das Mittelfeld geschickt, griffen öfter und besser an und Schweinsteiger war einfach formidabel. Argentinien hingegen? Wille und Drang, ja, ansonsten chaotische Taktik."
Corriere della Sera (Italien): „Argentinien K.o. und gedemütigt. Vier Ohrfeigen für das Argentinien Maradonas, Deutschland fliegt ins Paradies.“
Dagbladet (Norwegen): „Die ersten sechs Minuten der deutschen Elf rund um das 1:0 waren vielleicht der beste Fußball, der jemals gespielt wurde."
Daily Mail (England): „Ein magisches Deutschland zerstört Diego und tanzt ins Halbfinale."
Dawn (Pakistan): „Deutschland verprügelt Messis Argentinien mit 4:0.
De Morgen (Belgien): „Jogi Löw hat aus einer langweiligen, berechnenden und grundsoliden Mannschaft ein neues Ganzes geformt, das sexy, sinnlich und innovativ ist.
Der Standard (Österreich): „'Schland' im siebten Himmel. Die Deutschen werfen argentinische Träume über den Haufen."
El Mundo (Spanien): „Deutschland ist eine Bestie. Wie Obelix sammelt Deutschland die Helme der Römer und zerlegt alles, was es berührt.
El País (Spanien): „Deutschland hat den Glauben Maradonas zermalmt. Die Leistung des Löw-Teams in diesem Turnier ist ein kollektiver Triumph.
Estado de Sao Paulo (Brasilien): „Deutschland hat mit vier Toren den Traum Argentiniens zerstört!"
Expressen (Schweden): „Man kann das einfach nur genießen. Diese herrliche deutsche Mannschaft lässt das Schwere kinderleicht aussehen.
Fanatik (Türkei): „Fliegende Panzer. Ein Sturm bläst aus Deutschland.
Folha de Sao Paulo (Brasilien): „Mit dem effizientesten Fußball der WM schlägt Deutschland Argentinien und geht ins Halbfinale.“
Fyens Stiftstidende (Dänemark): „Deutschlands multiethnische Elf ist jetzt der absolute Titelfavorit. Seit Netzer und Beckenbauer 1972 hat es keine bessere Mannschaft gegeben.“
Gazzetta dello Sport (Italien): „Spektakuläres Deutschland demütigt Argentinien!"
Haaretz (Israel): „Joachim Löw war sicherlich nie ein Fußballer wie Maradona, aber als Coach hat er ihn spektakulär übertroffen."
Hindustan Times (Indien): „Deutscher Blitzkrieg fegt Argentinien beiseite und sichert einen Platz im Halbfinale. Maradonas Stars sind Deutschland nicht gewachsen.
Kronen Zeitung (Österreich): „Vergesst Siegfried, den Drachentöter, und Odin, den Himmels-Bewohner – die neuen deutschen Helden sind Argentinien-Killer: Klose, Müller und Friedrich haben Maradona auf den Boden der Realität geworfen.“
Kurier (Österreich): „Deutschland im WM-Rausch. Der deutsche Spaßfußball geht weiter. Diese deutsche Mannschaft hat das Zeug, Weltmeister zu werden.
L´Équipe (Frankreich): „Zusammenhalt, Begeisterung und Talent – die deutschen Spieler sorgen bei der Weltmeisterschaft für Enthusiasmus. Das ist eine Mannschaft."
La Dernière Heure (Belgien): „Wer kann diese Mannschaft aufhalten, die mit 13 Toren in fünf WM-Spielen zu einer Traumfabrik geworden ist?"
La Nación (Argentinien): „Deutschland hat Argentiniens Schwächen offengelegt und der WM beraubt."
La Repubblica (Italien): „Deutschland zerrupft Argentinien. Die Südamerikaner kamen nie ins Spiel, Messi war nicht zu sehen.Press (Serbien): „Die Deutschen haben Maradona erniedrigt. Sie haben Argentinien zerlegt.
La Stampa (Italien): „Nach Brasilien fällt auch der andere südamerikanische Gigant. Das Argentinien von Diego Maradona tritt nach der Schmach den Rückweg an.
Lance! (Brasilien): „Deutschland steht im Halbfinale als größter Favorit auf den Titel."
Le Journal du Dimanche (Frankreich): „Wunderbar! Ein fantastisches Deutschland hat Argentinien vernichtet. Ihm gehört die Zukunft."
Le Parisien (Frankreich): „Deutschland auf einem anderen Planeten. Nach dem 4:1-Sieg gegen England haben die Deutschen noch eins draufgesetzt und Argentinien gedemütigt. Die Spielweise schlägt alle Fußballliebhaber in ihren Bann. Deutschland ist das Symbol einer neuen Ära.
Los Angeles Times (USA): „Bittere Pille für Argentinien. Die Deutsche nmit temporeichem flüssigen Stil jetzt WM-Favorit.
Marca (Spanien): „Die deutsche Nationalmannschaft ist eine perfekte Maschine. Das Löw-Team ist bislang die beste Mannschaft der WM.
Miami Herald (USA): „Weine um Argentinien. Europäische Präzision und Organisation schlägt südamerikanisches Flair.
New York Times (USA): „Argentinien von Deutschland demontiert.
NZZ am Sonntag (Schweiz): „Die Mannschaft von Trainer Joachim Löw hat mit einer eindrücklichen Vorstellung ein Kapitel WM-Geschichte geschrieben, an dessen Ende die Titel-Hoffnung in Erfüllung gehen könnte.
O Globo (Brasilien): „Deutschland hat das Maradona-Team verdroschen und nach Hause geschickt."
Olé (Argentinien): „Diego, der Junge heißt Müller...! Eine der schlimmsten Niederlagen der Geschichte. Die WM von Maradona und Messi endete mit einer Tracht Prügel."
Politika (Serbien): „Deutscher Glanz und argentinische Ohnmacht.
Politiken (Dänemark): „Die Deutschen zogen Maradonas Männer einfach aus."
Sonntag (Schweiz): „Das Bild vom deutschen Panzer ist längst vergilbt. Deutschland ist jung, dynamisch, offensiv und vor allem sympathisch.
SonntagsBlick (Schweiz): „Die Messi ist gelesen!
Standart (Bulgarien): „Deutschland zertrampelt Versager Argentinien. Deutschland zeigte es dem seit WM-Beginn überheblichen Diego Maradona.“Pressestimmen zum Supersieg
Straits Times (Singapur): „Cry for me Argentina. Maradonas Team wurde von einer jungen Mannschaft bloß gestellt, die mehr Disziplin zeigte und bessere Tricks drauf hatte.
Süddeutsche Zeitung: „Deutschland einig Zauberland"
Sunday Independent (Südafrika): „Der Sport hat gestern ein deutsches Team geehrt, das voll und ganz den Sieg verdient hat. Die Argentinier wurden geschlagen – nein: erniedrigt und gedemütigt."
Sunday Times (Südafrika): „Die Deutschen rollen weiter. Argentinien zerstört – weil Löws mächtige Männer ein Tor nach dem anderen reinhauen.
Telegraf (Bulgarien): „Großes Spektakel in Kapstadt. Keiner stoppt Deutschland."
Terra (Brasilien): „Deutschland hat sich mit einem Massaker von 4:0 das Halbfinale gesichert."
The Daily Star (Bangladesch): „Adios Argentina – Diegos Männer von skrupellosen Deutschen demontiert.
The Hindu (Indien): „Deutschland vernichtet Argentinien – Präziser, flüssiger Angriff und unüberwindliche Abwehr zerschmettern Maradonas Traum.
The Independent on Sunday (England): „Deutschlands perfekter Plan zerstört Diegos Traum. Das neue deutsche Team zeigte, dass ihm nicht nur die Zukunft gehört, sondern auch die Gegenwart.
The Kathmandu Post (Nepal): „Blendend aufgelegte Deutsche spazieren ins Halbfinale.
THE SUN (England): „Deutschland vernichtet Diegos Star-Ensemble und marschiert ins WM-Halbfinale."
The Sunday Express (Indien): „Gott ist kein Argentinier.
The Sunday Telegraph (England): „Deutsche sehen wie Weltmeister aus.
The Sunday Times (Indien): „Argentinien auf allen Vieren – Maradonas Traum zerplatzt, als seine Mannschaft von den Deutschen verprügelt wird.
Trud (Bulgarien): Deutschland zerschmetterte die Argentinier so, wie es England mit 4:1 in der vorausgegangenen Runde verweht hatte.
Tuttosport (Italien): „Goldene Panzer! Deutschland fegt Argentinien weg"
Montag, 28. Juni 2010
Hurst? Lampard? - No plans for final day!
"...Lampard...BRILLIANT...it shurely crossed the line...IT'S NOT BEEN GIVEN!!! The LINESMEN from Uruguay not Russia..."
Und was mein Alan Hansen?
"You know, they were lucky it was only 4!"
Und Alan Shearer?
"They were hopeless"
But now, for something completely different....
Montag, 25. Januar 2010
900 Polizisten verhindern Fan-Randale
NÜRNBERG - Festnahmen, bengalische Feuer im Fanblock und ein Geisterzug: Rund 900 Polizisten waren im Einsatz, als der 1. FC Nürnberg auf Eintracht Frankfurt traf.
Für ein paar Minuten steht der Betrieb am Fürther Hauptbahnhof still. Polizisten blockieren die Abgänge. Reisende müssen warten und recken die Köpfe hinter der Polizeiphalanx.
Hunderte Eintracht-Fans, die mit dem Zug in Fürth angekommen sind, marschieren durch den Polizeikorridor in Richtung U-Bahn. Die Anhänger, unter ihnen etwa ein Dutzend Hooligans und 375 Problemfans, tragen die schwarz-weißen Mützen der Frankfurter «Ultras«. Milchgesichtige Mittzwanziger grölen mit Bierdosen in der Hand. Manche sind schon vor dem Spiel blau.
Rund 900 Polizisten sind im Einsatz; knapp 500 von der bayerischen Polizei und noch einmal 400 von der Bundespolizei. Alles nur, damit eine so banale Sache wie ein Fußballspiel friedlich über die Bühne gehen kann. Die «Ultras« des 1.FC Nürnberg und die «Ultras« der Eintracht sind sich in leidenschaftlicher Abneigung verbunden. Ein harter Kern verwechselt Rivalität mit Feindschaft und missbraucht die Sportbühne für Krawall.
Damit die Anhänger beider Mannschaften nicht aufeinander losgehen können, trennt die Polizei die Fans bei An- und Abreise. Deshalb fährt sie einen teuren, personalintensiven Einsatz. Manchen Beobachtern fehlt das Verständnis dafür. «Was das den Steuerzahler kostet!«, schimpft eine Frau am U-Bahnsteig. Sie will anonym bleiben.
Die massive Präsenz kommt auch bei einigen Fans nicht gut an. «Die Polizei in Bayern ist total übermotiviert«, schimpft ein Eintracht-Anhänger und nimmt - ein seltenes Bild - einen Schluck aus der Wasserflasche. Der 27-Jährige muss draußen bleiben. Er passt nicht mehr in die Sonder-U-Bahn, die die Frankfurter von Fürth Richtung Stadion zur Haltestelle «Messe« fährt. Nonstop, um zu verhindern, dass die Frankfurter sich in schwer kontrollierbare Grüppchen aufspalten, und um zu vermeiden, dass sie auf Nürnberger Fans stoßen. Der 27-Jährige schüttelt den Kopf, als sich behelmte Beamte in die proppenvollen Waggons quetschen, weil sie den Auftrag haben, den Zug zu begleiten. Dabei geht es im Wagen längst so eng zu wie in einer Sardinenbüchse.
Im Wagen weiter vorne hüpfen sie schon. Der Waggon hebt und senkt sich. «Wenn die sich vernünftig aufführen würden, könnten wir am Wochenende frei machen«, sagt Rainer Schlemmer trocken, der Sprecher der Bundespolizei.
Viel ist im Vorfeld geredet worden: zwischen Sicherheitsbehörden, Club, Eintracht, den Fanbetreuern und Fans beider Teams. Es ging um Zugeständnisse an die Fans und Appelle an die Vernunft. Doch mit diesen Appellen ist das so eine Sache.
Der Sonderzug, der einen Großteil der Eintracht-Fans nach Franken bringen sollte, fuhr in Frankfurt mit sage und schreibe fünf Leuten los. In Aschaffenburg stiegen 50 Leute zu. Macht 55 statt der erwarteten 300 bis 900 Fans. Die Frankfurter hatten ihren Spaß daran, den Sonderzug ins Leere laufen zu lassen. Sie nahmen den nächsten, einen regulären Zug. «Das machen die Frankfurter immer so«, sagt ein Anhänger, der seinen Namen ebenfalls für sich behält. «Schon aus Prinzip«, fährt er fort und grinst. «Das Katz- und Maus-Spiel gehört dazu.«
Der Geisterzug fährt bis Würzburg. Auf Bitten der Bundespolizei stoppt ihn die Bahn hier. Die Eintracht-Fans, die mit dem späteren, regulären Zug kommen, werden in Würzburg in den Sonderzug komplimentiert. Am Ende geht der Plan der Polizei, möglichst viele Frankfurter - rund 600 - in einem Rutsch nach Fürth und dann zur Messe zu befördern, doch noch auf.
An der Messe, im Niemandsland, werden sie von der Polizei erwartet. Weil das Bier recht drückt, pinkeln die Fans erst einmal aufs Messegelände. «Sie müssen sich links halten«, tönt es aus einem Megafon, als sich der Pulk in Bewegung setzt.
Einigen gelingt es, am privaten Sicherheitsdienst vorbei Böller und bengalisches Feuer ins Stadion zu schmuggeln. Kurz nach Anpfiff klettern Frankfurter «Ultras« auf den Zaun ihres Blocks. Hinter dem Sichtwall zünden andere die Böller. «Das wird schwierig«, sagt Einsatzleiter Kurt Benisch. Identitäten werden sich nur schwer feststellen lassen. Es qualmt, dunkle Rauchwolken steigen auf. Die Hessen bejubeln sich selbst. «Das ist ein großes Ärgernis«, schimpft Benisch.
Zäune trennen die beiden Fangruppen im Stadion. Aber irgendwo tut sich ein Loch auf. Nach dem Abpfiff drängen zwei Dutzend Frankfurter Richtung Nürnberger «Ultras«. Die Polizei stellt sich dazwischen. Ein Beamter wird verletzt. Auch am Nürnberger Hauptbahnhof suchen nach dem Spiel kleinere Grüppchen die Konfrontation. Die Polizei greift ein.
«Es ist nicht ganz rund gelaufen«, bilanziert Benisch am Ende, als die Frankfurter im Sonderzug Richtung Heimat sitzen. «Trotzdem bin ich zufrieden.« Rund 20 Festnahmen, zertrümmerte Zugscheiben - vermutlich bewarfen Nürnberger «Ultras« den Zug mit Steinen, herausgerissene Bahnsitze und Kopfstützen - so sehen die Nebenwirkungen eines ganz normalen Fußballspiels aus.
Sabine Stoll
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Weihnachtsquiz!

So, liebe Elfen und Elfinnen. Frisch vor Weihnachten noch ein kleines Quiz. Zu erraten ist ein Spieler der bei einem Bundesligaverein unter Vertrag genommen wurde und davor bei der Eintracht spielte. Wer ist gesucht? Der Gewinner erhält eine Stadionwurst gratis!
- Nach Haarriss im linken Schienbein und zwei Operationen hat der Gesuchte diese Saison noch keine Sekunde gespielt.
- Er hat nach eigener Aussage keine Glasknochen.
- Er hat noch einen Vertrag bis 2014.
- Er hört so gut wie nie was die Fans singen.
- Er hat etwas mit Dietmar aus S. gemein.
Na? Wer ist gesucht?
Richtige Antworten bitte per Schneckenpost an die Zahnfee.
Fröhliche Weihnachten!
Sonntag, 13. Dezember 2009
Willkommen in der blau-weißen Hölle!

Auf der A6 Richtung Sinsheim haben uns viele der Sinsheim'schen Fußballfans überholt. Erkennbar an dem fast Zwei-Eurostück großen Aufkleber am Heck. Die Wagengröße korelliert dabei negativ reziprok mit der Leidensbereitschaft wenn es mal nicht so läuft. Porsche Panamera, Audi Q7, BMW X5...die klassischen Vehikel um am Rhein-Neckar-Stadion vorzufahren.
Das Ei an der Autobahn liegt beschaulich auf der gegenüberliegenden Seite des Technik-Museums, sodass man bei langweiligen Spielen auch mal über den Stadionrand auf die Concorde blicken kann.
Schon ganz eingeschüchtert von der monumentalen Größe dieser Wellblechdose, übersahen wir fast einen Merkspruch auf dem Weg zum Eingang: "Willkommen in der blau-weißen Hölle". Mit zittriger Kinderhand und einem Eimer Straßenkreide dahin gemalt. Das saß...wir wollten schon fast umdrehen, wurden aber von der hitzigen Meute aus dem Kraichgau vorangetrieben und landeten dann vor dem Gästeblock. Dort dann eine Begegnung der besonderen Art - Nein, nicht der durchgefrorene Schweizer - sondern ein Ordner. Als ich vortrat um mich betatschen zu lassen, hob ich in weiser Voraussicht die Arme in die Höhe. Darauf meinte er nur: "Alles ok, kannste runternehmen, ich will SIE ja nicht verhaften". Was könnte mir an dieser Aussage komisch vorkommen?
a) Ich wurde angesprochen BEVOR mir an die Nudel getatscht wurde
b) Ich wurde nicht von ihm verhaftet sondern vom Verfassungsschutz
c) Ich wurde gesiezt obwohl Tarkan und ich uns seit zwei Jahren aus der Distille No 13 kennen?
Der Block war gut besucht bzw. gestopft unten und oben war alles frei. So standen wir quasi unter dem Hallendach, welches mit einem Stoffnetz abgehängt ist. Prima für die Akustik, schluckt fast alles...ein Schelm wer Böses dabei denkt. Allerdings werde ich das nie verifizieren können, da ich 1. nie außerhalb des Gästeblock stehen werde(*) und 2. die Leute die ich kenne, die dem Dietmar die DKs aus der Eichel gelutscht haben, auf solche Dinge keinen Wert legen.
Die Zeit bis zum Anpfiff war von Fremdschämen geprägt...weder wurde die einfallslose Schwenkfahnenaufmarschchoreographie vergessen, noch die wiederholte Anfeuerung der einzelnen Tribünen. Über das Badenserlied brauche ich ja gar nicht zu sprechen...wobei ich hier eine Einschränkung zu (*) machen möchte - am Tage an dem die Republick Württemberg ausgerufen wird, wäre ich bereit irgendwo im dann heißenden "Stadion zum Glanze Württembergs" zu stehen und die schwarz-gelbe Standarte zu schwenken.
Nachdem dem hirnlosen Jubelvolk angewiesen wurde mit den Schals zu wedeln, konnte man sehen wie viele tatsächlich einen haben. In dem 30.000 Mann fassenden Rund gibts mehr Schals als bei der Eintracht wenn ausverkauft ist. Ist auch klar, schließlich gibts ja zu jeder Auswärtsfahrt für 5,- EUR noch wahlweise einen Schal oder eine Freikarte für das nächste Heimspiel dazu. Und wenn man sich für 15,- EUR eine Dauerkarte kauft, gibts den Schal und ein Trikot "fär umme".
EDIT: Aus leider gut unterrichteten Kreisen weiß ich nun, dass die DK ganze 18,99 EUR kostet! Also 3,99 EUR mehr als von mir verlautbart.
Zum Spiel möchte ich wenig sagen - das Unentschieden geht aber in Ordnung, wenn man sieht, dass Herr Russ den Ball mit dem Arm abgewehrt hat. Wahrscheinlich eine Konzessionsentscheidung wegen des Strafstoßes aus der ersten Halbzeit.
DSF zeigte quasi jeden Angriff der Muttersöhne und nur zwei Freistöße der Eintracht. Man hatte den Eindruck, die Eintracht hätte sich das Spiel ermauert. Nur in einem Nebensatz (für den der Kommentator lebenslang Stadionverbot bekommen hat), war von einem "leistungsgerechten Unentschieden" die Rede.
Liest man heute die Presse gibt diese Gottseidank den tatsächlichen Spielverlauf wieder - Eintracht kombiniert schön bis zum Strafraum, die TSG kontert. Strafstoß nein, Hand ja, Ergebnis gerecht mit mehr Chancen bei den Frankfurtern.
Besondere (?) Vorkommnisse: Beim Stand von 1:1 verließen die ersten blau-weißen Anhänger ab der 80. Minute in Scharen das Stadion. Tja, Didi, that's support YOU wanted!
DIETMAR HOPP DU SOHN EINER MUTTER!
Edit: Die Bild schreibt am Sonntag folgendes:
Peinlich: Wieder kommt’s zu Anfeindungen gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp. Eintracht-Fans beleidigen ihn als „Sohn einer Hure“, halten ein Plakat mit der Aufschrift „Hopp, du Dreckschwein“ hoch. Dabei hatten die Frankfurter vorher gelobt, dass es nicht zu solchen Attacken kommt...
WAS habe ich gelobt??? Überlege mir gerade eine Verleumdungsklage gegen die Bild anzustrengen...dürfte aber die zweimillionste dieses Jahr sein - gebe mir also wenig Erfolg dafür.
So etwas nennt man gemeinhin auch Rufmord!
Ich versichere hiermit an Eides statt, dass ich zu keinem Zeitpunkt und in keinster Weise durch irgendeine Aktion oder Aussage meinerseits den Anschein habe erwecken lassen oder erwecken lassen wollen, Herrn H aus S NICHT höchst primitiv zu beleidigen!
Es war seit jeher meine Absicht diesen Muttersohn auch als solchen zu bezeichnen!
Mittwoch, 11. November 2009
Mach's gut Robert!

sueddeutsche.de
Selbstmord von Robert Enke
Nach Angaben der Polizei gibt es keine Zweifel mehr an einem Selbstmord. Das Mittwochs-Training der Nationalelf aus, die DFB-Spitze überlegt zur Stunde, ob das Freundschaftsspiel gegen Chile abgesagt werden soll.
Nach dem Tod von Robert Enke hat die Nationalmannschaft das Training für Mittwoch abgesagt.
Fußball-Nationaltorwart Robert Enke hat einen Abschiedsbrief hinterlassen. Die Polizei habe Kenntnis über ein entsprechendes Schreiben, sagte der Sprecher der Hannoveraner Polizei, Stefan Wittke, am Mittwoch auf Anfrage. Damit gebe es keinen Zweifel mehr an einem Selbstmord des Spielers von Hannover 96. Wittke wollte keine Angaben zum Inhalt des Abschiedsbriefs machen. Er wollte sich auch nicht dazu äußern, ob der 32-Jährige den Brief in seinem in der Nähe des Unfallorts geparkten Auto oder zu Hause hinterlassen hatte. Enke war am Dienstagabend im Ortsteil Eilvese von einem Zug erfasst und getötet worden.
Am Vereinsgelände von Hannover 96 versammelten sich am Mittwochvormittag laut Polizei wieder zahlreiche vom Tod Enkes geschockte Fans. Sie konnten sich dort in vom Verein ausgelegte Kondolenzbücher eintragen. Bereits in der Nacht hatten etliche Fans vor dem Vereinsgelände gewartet und getrauert. Die Bundespolizei sicherte am Mittwoch weiter die Unfallstelle im Ortsteil Eilvese ab um zu verhindern, dass Fans die Bahnanlage betreten.
Die Führung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) berät nach dem Tod von Enke gemeinsam mit der sportlichen Leitung der Nationalmannschaft um Bundestrainer Joachim Löw über eine Absage des Länderspiels gegen Chile. DFB-Präsident Theo Zwanziger und Generalsekretär Wolfgang Niersbach waren am Mittwochvormittag ins Quartier der DFB-Auswahl nach Bonn gekommen. Das Test-Länderspiel gegen den WM-Teilnehmer Chile soll am Samstag in Köln ausgetragen werden. Vier Tage später soll die DFB-Auswahl zum letzten Länderspiel des Jahres in Gelsenkirchen gegen die Elfenbeinküste antreten.
Löw hatte bereits das für den Vormittag angesetzte Training des Nationalteams in Bonn abgesagt. Zudem wurden alle Interview-Termine mit Nationalspielern gestrichen. Für den Mittag (12.30 Uhr) war ursprünglich eine erste Pressekonferenz im Vorfeld des Chile-Spiels geplant. Ob und mit wem sie stattfindet, ließ der Verband offen.
Der spanische Spitzenklub FC Barcelona widmete seinen Sieg im Fußballpokal am Dienstagabend Robert Enke. "Der Torwart war ein Teil dieses Vereins gewesen", sagte Barça-Trainer Josep Guardiola nach dem 5:0-Erfolg der Katalanen über Cultural Leonesa im Pokalrückspiel. Der deutsche Nationaltorwart hatte in der Saison 2002/2003 für Barça gespielt. Der spanische Meister und Champions-League-Sieger legte vor der Partie im Camp-Nou-Stadion eine Schweigeminute für Enke ein, der sich wenige Stunden zuvor in der Nähe von Hannover das Leben genommen hatte.
"Die Anhänger des FC Barcelona trauern um Robert Enke", sagte Klubpräsident Joan Laporta. „Ich habe ihn persönlich kennengelernt. Er war ein hochgebildeter und korrekter Junge." Sportdirektor Txiki Begiristain betonte: "Enke hatte bei Barça ein fantastisches Verhalten an den Tag gelegt. Sein Tod ist ein Unglück für den Fußball, vor allem für den deutschen Fußball und für Barça."
Der Sportpfarrer Volker Steinbrecher mahnte mehr Hilfsangebote für Spitzensportler an. "Die Vereine tun da schon viel, aber manche Spieler fühlen sich trotzdem mit dem großen äußeren Druck alleingelassen", sagte Steinbrecher am Mittwoch in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.
Der Sportbeauftragte der evangelischen Landeskirche Württemberg sieht auch die Kirchen in der Pflicht. Angebote wie die Stadionkirche in Berlin würden gut angenommen: "Da gehen auch manche Spieler hin. Die nutzen das, um sich zurückzuziehen, weil sie spüren: Das tut mir gut." In der Regel kämen die Geistlichen aber nicht in Kontakt mit den Spitzensportlern.
"Die Vereinsverantwortlichen wissen, dass man gerade junge Spieler nicht alleinlassen kann und ein gutes Umfeld für sie die halbe Miete ist", sagte Steinbrecher. Der Tod Enkes werde sicher auch Thema bei der Vollversammlung der Sportbeauftragten der evangelischen Landeskirchen und katholischen Bistümer am Mittwoch in Essen. Steinbrecher arbeitet als Studienleiter an der evangelischen Akademie Bad Boll (Kreis Göppingen) und sitzt im Vorstand des Arbeitskreises "Kirche und Sport" der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
Montag, 3. August 2009
"Heal the world...."
Was machen 1.500 Eintrachtfans eingekesselt im Wald am Bieberer Berg? Richtig, sie singen. Und was singt man anderthalb Stunden vor Anpfiff der Mutter aller Derbys? Richtig, "Heal the World" von Michael Jackson. Was auch sonst...ebenso hätte es auch "Ganz in weiß" von Roy Black sein können, hätte auch gepasst. Aber jetzt drehen wir die Zeit ein wenig zurück....Viel zu früh sind wir von Monnem aus nach Seeheim gefahren. Dort hat mir der Wahlschweizer erst mal ein neues Familienmitglied vorgestellt - Yünus, vier Jahre alt und die gleichen braun-grünen Augen wie er selbst. Ne, Spaß beiseite - es war ein kleines, knuffiges, fuchsrotes Fellknäuel:
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Da fiel sogar mir - dem knallharten Tschänauer - die Entscheidung schwer, ob ich nun mit dem Kleinen spiele, oder zum Spiel fahre.
Wir sind dann doch los, haben noch den Steffen und den Kilian eingepackt und waren gegen noon am Südbahnhof FFM. Von dort gings dann mit der Bahn zum Mühlberg und von dort sind wir dann zum Rudererdorf gelaufen. Das war schon ganz schön weit. Wir kamen auch pünktlich um fünf vor eins an, sahen aber nur noch den Rücken des bereits entrückt abgerückten Mobs. Also beeilten wir uns und fanden alsbald Anschluß. So ein Aufgebot an Schutzmännern sieht man wirklich selten. Die genau Anzahl will man uns aus taktischen Gründen verschweigen, aber es waren mehr als 1.000.
Der Lindwurm schob sich mehr oder weniger friedlich durch das Dreckloch und nach gefühlten acht Stunden kamen wir schon am Stadion an. Zwischendurch gabs ein wenig Geschubse und Gerenne, aber nix besonderes. Und wer sich in die erste Reihe stellt, darf sich nicht wundern wenn er Tribut zollt. Besonders ärgerlich und auch gefährlich waren die hirnlos in die Menge geworfenen Böller - ich erinnere gerne hierbei an Georg Koch, der wegen so einem Scheiß seine Karriere beenden mußte!Schön anzusehen war unser Troß vor allem deswegen, weil sich viele an das einfach umzusetzende Motto "alle in weiß" gehalten haben. Das sah einfach stark aus!
Kurz vor dem Stadion, in besagtem Waldstück, begann eine in der Form noch nie erlebte Blockabfertigung. Drei Mulden wurden als Teiler so positioniert, dass man links und rechts an der ersten vorbei ging um dann frontal auf die anderen beiden, dahinter stehenden zu treffen. Der schmale Durchlaß zwischen der ersten und denen dahinter wurde von 1312ern versperrt, welche auf Zuruf dann entwender links oder recht kleine Grüppchen durchließen. man ging dann durch ein Polizeispalier zur Einlaßkontrolle. Dadurch dass sich direkt hinter den Mulden ein kleine Lichtung eröffnete, die von 1312ern gesäumt war, hatte man den Eindruck man würde als Christ in die Arena geführt um dort zum Fraß vorgeworfen zu werden.Die Einlaßkontrollen waren dann unterer Standard und so waren wir dann schnell im Stahlrohrparadies. Dort haben wir es uns aber rechts unten auf der Steintribüne bequem gemacht und saßen dort zum ersten Mal seit 5h - was eine Wohltat.
Der Spielverlauf ist einfach zu beschreiben: Bundesligist müht sich, ist zwar überlegen aber ohne zwingende Torchancen. Wie erwartet bricht dann der Amateurverein in der 60. Minute ein und der höherklasssige macht verdient 3 Buden.Nach dem Spiel kam die Mannschaft an den Block um sich feiern zu lassen und hat dort - sehr coole Aktion! - die Trikots gegen die Ultra-Unterhemden getauscht!
Montag, 13. Juli 2009
Dann beginnt es also - 09/10 - Europa League oder Relegation?

Hintere Reihe stehend (v. li.):
Faton Toski (32), Martin Fenin (17), Selim Teber (6), Habib Bellaid (19), Marco Russ (23), Alexander Meier (14), Maik Franz (4), Nikos Liberopoulos (10), Caio (30), Chris (29), Nikola Petkovic (3), Aleksandar Vasoski (5).
Mittlere Reihe stehend (v. li.):
Rainer Falkenhain (Leiter Lizenzspielerabteilung), Dr. Christoph Seeger Mannschaftsarzt), Stefan Braunsdorf (Physiotherapeut), Thomas Kühn (Physiotherapeut), Franco Lionti (Materialwart), Ioannis Amanatidis (18), Zlatan Bajramovic (8), Sebastian Jung (24), Christoph Preuß (20), Patrick Ochs (2), Michael Fabacher (Reha-Trainer), Andreas Menger (Torwart-Trainer), Edwin Boekamp (Assistenz-Trainer), Michael Skibbe (Chef-Trainer).
Benjamin Köhler (7), Mehdi Mahdavikia (15), Marcel Heller (25), Markus Steinhöfer (13), Ralf Fährmann (22), Markus Pröll (21), Oka Nikolov (1), Jan Zimmermann (28), Cenk Tosun (34), Christoph Spycher (16), Marcos Alvarez (35), Ümit Korkmaz (11).
Und hier nochmal für die, die die letzten drei Monate untergetaucht sind, unsere Neuzugänge:

Hinten stehend (v. li.):
Selim Teber (8), Michael Skibbe (Chef-Trainer), Ralf Fährmann (22), Edwin Boekamp (Assistenz-Trainer), Maik Franz (4).
Vorne kniend (v. li.):
Marcos Alvarez (35), Cenk Tosun (34).
Im Gegensatz zu einem Ligakonkurrenten aus der Lausitz, backen wir aber kleine Brötchen bei den Neuverpflichtungen. Hier im Vergleich:
Eintracht:
- Fährmann - ablösefrei
- Teber - ablösefrei
- Maik Franz - 700.000 EUR
Cottbus:
- Simunic 7.000.000
- Alex - ablösefrei
- Zuculinix2 4.600.000
- Prince Tagoe - ablösefrei
- Maicosuel 4.500.000
Demnach hätte Cottbus 23 Mal die Neuzugänge der Eintracht verpflichten können!
EDIT:
Vielen Dank an die vielen Leserzuschriften, die den Fehler bemerkt haben. Anders als der Autor hier darstellt, handelt es sich bei den o.g. Verpflichtungen NICHT um die des 1. FC Energie Cottbus, sondern um die der TSG Hoffenheim 2006. Wir bitten den Leser um Nachsicht, handelt es sich doch bei Infrastruktur und Etat um Vereine auf Augenhöhe. Dies verleitete den Autor wohl zu dieser Verwechslung.
Dienstag, 5. Mai 2009
Ich sag nur "Bundesliga Fashion"

Dazu fällt mir nur folgendes ein:
"Großer Fussball, volles Haus und die Freunde alle da.
Gesang hallt aus dem Oberrang und ne Choreo- na klar.
Mit Stadion und Pay- TV, Anheizer & Einpeitscher, die Hände jetzt zum Himmel, lasst die neuen Trikots sehn.
Die Spieler zwergengleich, die neuen Helden unserer Zeit, aus aller Herren Länder, gesteckt in unser Kleid.
Tore fallen, wir sind froh- und die Presse ist es auch und 24 Kamerateams zeichnen alles für später auf."
Abschlach - "Mit Papa an der Landesgrenze"
Und hier noch zur Erinnerung, falls jemandem das Trikot bekannt vorkommen sollte:
Dienstag, 14. April 2009
Nächstes Auswärtsspiel auf dem Wasen...
Nicht so erfreuliches von der anderen Seite des Neckars:
"Edgar Schmitt ist als Cheftrainer des Drittliga-Schlusslichts Stuttgarter Kickers zurückgetreten. Zwei Tage nach der 1:5-Niederlage bei Union Berlin zog der 45-jährige Fußball-Coach damit am Dienstag die Konsequenzen aus der anhaltenden Erfolglosigkeit des Tabellenletzten. Mit diesem "ungewöhnlichen Schritt" solle "die Mannschaft in die besondere Verantwortung" genommen werden, sagte Schmitt."
Quelle
Sonntag, 22. Februar 2009
Blau-Weiß 0 - Orange 1
Wie auch immer, der Kick in KA bietet sich von der Entfernung gerade noch dafür an, morgens hin und nach dem Spiel wieder zurückzufahren. Damit die Fahrt nicht so langweilig wird, hatte ich mir die Gesellschaft von Thomas aus Basel dazugeholt, der als Bremer auch endlich mal erleben wollte, was Stimmung beim Fußball bedeutet!
Beim heutigen Kick stand wieder mal eine farblich geprägte Mottofahrt auf dem Plan: Orange KAos FFM:
Den Grund dafür kenne ich eigentlich nicht; gibt es einen? Falls ja, lasst es mich bitte wissen. Der Premiere-Kommentator hatte seine ganz eigene Begründung dafür: das Tragen der Farbe Orange sollte eine Anspielung sein auf den gewaltverherrlichenden Film „A Clockwork Orange“. Und da das Spiel „im Vorfeld in der Frankfurter Szene zum Gewalt- und Hasspiel ausgerufen wurde“ (äh... WHAT???), war für Premiere die Sache von Beginn an klar.Zugegebenermaßen, die Parallelen der „Droogs Frankfurt“ zu „Clockwork Orange“ sind wohl nicht von der Hand zu weisen. Aber dies nun auf den kompletten Auftritt der Frankfurter in KA zu projizieren erscheint mir doch etwas abwegig. Muss es eigentlich immer eine tiefgründige Erklärung geben, warum man in irgendwelchen Farben aufläuft?
Die Karlsruher Polizei hatte im Vorfeld übrigens auch seine Hausaufgaben gemacht. Ebenso wie im letzten Jahr wurde an alle Frankfurter Zugfahrern ein Quasi-Platzverbot für alle Bereiche Karlsruhes mit Ausnaehme des Bahnhofs, des Stadions und der dazwischen pendelnden Busse ausgesprochen. Wenigstens wollen wir ihnen zu Gute halten, dass sie es diesmal etwas freundlicher formuliert und nicht 5 Stunden vor Spielbeginn über die Staatsanwaltschaft Karlsruhe veröffentlicht haben!
Anyway, es waren also alle Frankfurter dazu aufgerufen, in Orange zu erscheinen. Da ich keine orangenen Klamotten besitze, war für mich sofort klar, dass ich mich daran nicht würde beteiligen können („Kann-nicht wohnt ja wohl immer noch in der Will-nicht-Strasse, Erika!“). Als wir dann am Stadion ankamen und ich den Fabian drinnen sah, brach ich aber fast zusammen vor Ärger. Der Junge hatte sich einfach eine Warnweste übergestreift! Oh Mann; warum bin ich da nicht selbst drauf gekommen? Da fliegen diese dämlichen Dinger jetzt seit zwei Jahren (originalverschweißt) in meinem Kofferraum rum, und ich habe mich schon immer gefragt, ob ich sie überhaupt jemals benutzen würde. Gestern wäre die Chance gewesen! Flaschenpost vorbeigeschwommen...
Naja, sei’s drum. Zum Auto zurückgehen wollte ich dann auch nicht mehr. Zumal es auch so lang genug gedauert hat, reinzukommen. Die Einlasskontrollen waren mal wieder eine einzige Schikane. Aber gut, man ist inzwischen ja einiges gewohnt. Ziemlich lustig war, sich die ganzen orangenen Gestalten anzusehen. Einige der Leute kamen dem Flyer-Bild oben sehr ähnlich; und das nicht allein aufgrund der Farbe Orange...
Nach einer zweiten Einlasskontrolle direkt am Block ging es dann endlich rein in diesen ziemlich orangenen Haufen, der reichlich gut gelaunt diesem „Derby“ (wenn man es denn so nennen will) entgegensah. In Summe dürften es wohl so 5’000-6'000 Gäste gewesen sein, die sich im Wildparkstadion eingefunden hatten.





Das Spiel beann und bestand eigentlich von der ersten Sekunde an, einfach nur aus Fußball zum Abgewöhnen. Hätte nie gedacht, dass ich mich mal vor anderen Leuten für die Eintracht schämen müsste, aber das war sportlich schon wirklich unterste Schublade. Ich glaube wir hatten im ersten Durchgang nicht mal eine halbe Torchance; die blau-weißen kamen mit Ach und Krach vielleicht auf eine!Die zweite Halbzeit begann mit einer kleinen Frankfurter Pyroshow, die den Schiri dazu nötigte, den Anpfiff um 5 Minuten nach hinten zu verschieben. Über die Aktion kann man sicherlich geteilter Meinung sein; ich bin es zumindest. Denn es gibt auch Dinge auf der Welt, die nicht vernünftig, aber trotzdem cool und lustig sind. Pyro gehört wohl dazu. Es sieht geil aus, es macht die Stimmung besser und eigentlich finden es doch alle Leute cool!


Das einzige Problem daran ist, dass es nun mal verboten ist. Abgesehen davon, dass es Scheiße ist Raketen und Leuchtspur auf den Platz zu schießen und Böller in die Ordner zu schmeißen. Traurigerweise muss die Eintracht dafür latzen; dass kann eigentlich nicht im Interesse von irgendeinem Frankfurter sein. Naja, schwieriges Thema! Ziemlich albern finde ich aber die Leute, die im Stadion rummotzen, dass die „Idioten“ unserem Verein schaden und alles kaputt machen. Denn das sind die gleichen Leute, die sobald sie zu Hause sind, den Rechner anmachen um sich die Bilder anzugucken und sich daran zu ergötzen, wie cool es aussieht!
Die Medien haben sich die ganze Sache reichlich einfach gemacht. Das aktuelle Sportstudio hat die journalistische Klasse, den 90-Minütigen Auftritt von 5'000 Frankfurtern in Karlsruhe auf 5 Minuten zu reduzieren, in denen 20 Leute eine (vermeintlich) dumme Aktion abliefern. Das ZDF ist schon wirklich tief drin in der Thematik. AJAB!!!
Der sportliche Teil der zweiten Halbzeit ist relativ schnell erzählt. In der zweiten Hälfte kam Caio für Petkovic und machte tatsächlich einigermaßen Programm. Ich habe für mich zwar beschlossen, dass ich diesen Jungen niemals in meinem Leben feiern werde, aber man muss trotzdem zugeben, dass er seine Sache ziemlich gut gemacht. Überraschenderweise auch in der Rückwärtsbewegung. Dagegen hätte ich locker mein ganzes Vermögen wetten können, aber mein Erfolg mit Sportwetten ist ja hinlänglich bekannt :-)Caio war es dann auch, der uns mit einem reichlich ansehnlichen Tor in Führung brachte. 0:1 in Karlsruhe und ein kollektiver Freak-Out vom Auswärstmob. ABGEFAHREN!!! Kurz später hätte Fenin auf 0:2 erhöhen können, verzichtete aber darauf. Und das war es dann auch schon wieder mit der Frankfurter Herrlichkeit. Wir ließen uns von Minute zu Minute weiter hinten reindrängen, Entlastung gab es längst nicht mehr. Dass die Badenser uns nicht mit 3:1 oder 4:1 nach Hause geschickt haben, lag ausschließlich an deren Unvermögen. Jede mittelmäßige Mannschaft hätte uns hier und heute in die Einzelteile zerlegt.
Tja nun, umso erfreulicher, dass sie es nicht schafften. Denn eine Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten wie uns, könnte den blaus-weißen wenn es gut läuft das Genick im Abstiegskampf brechen! Wollen wir es hoffen; wir haben jetzt wieder 6 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, sowie 5 Punkte auf den Relegationsplatz. Um die Klasse zu halten muss aber dringend mehr kommen; vor allem sollten wir langsam mal Punkte holen die uns eigentlich nicht zustehen. So wie das die Bielefelder (in Bremen), Karlsruher (gegen Hamburg), Cottbusser (gegen Bremen), Hannoveraner und Bochumer (jeweils gegen Schalke) in den letzen Tagen und Wochen getan haben. Nächsten Samstag könnte man damit mal anfangen, daheim gegen die königsblauen...

Die Stimmung in Karlsruhe wurde in der zweiten Halbzeit (um nicht zu sagen: mit der Pyro) um längen besser, woran natürlich auch das Tor maßgeblichen Anteil hatte. Anyway, in Halbzeit 2 war unser Auftritt dort Frankfurt schon relativ würdig; der blau-weiße Streichelzoo auf der Gegentribüne war gewohnt ruhig. Naja, konnte jetzt nicht sonderlich überraschen! Das Abfeiern mit der Mannschaft nach Spielende war reichlich unterkühlt; vermutlich gab es die Stallorder, dass aufgrund der ominösen 5 Minuten nicht richtig mit den Mitgereisten gefeiert werden darf. Das ZDF wertete es dennoch als „völlig falsches Signal“, dass die Spieler überhaupt zum Block gegangen sind! Ich weiß schon, warum ich diesen Sender zwischen auf meinen persönlichen Index gesetzt hatte. Da ist er jetzt auch wieder!
Wie auch immer, ich blicke auf einen durchweg gelungenen Samstag zurück. Drei Punkte mehr auf dem Konto, die Badenser auswärts im Derby geschlagen und ein Auswärtsblock ausser Rand und Band. Was will man mehr?Die Heimfahrt verlief relativ ereignislos, wobei positiv zu erwähnen ist, dass uns die Bullen tatsächlich durch ihre Kette zu den Karlsruher gelassen haben. Da stand nämlich unser Auto; wenn sie es gewollt hätten, hätten sie uns daran auch locker 30 Minuten hindern können. Das war der Moment in dem ich dann froh darüber war, dass ich KEINE orangene Warnweste anhatte.
Gegen 20 Uhr lieferte ich den Quoten-Bremer wieder in Basel ab, um dann gegen halb neun wieder in meiner Wohnung aufzulaufen. Ziemlich verstört bin ich mal wieder über die Öffnungszeiten in der Schweiz. Hält man es für möglich, dass Tankstellen um 20 Uhr zumachen? Wozu gibt es eigentlich Tankstellen, wenn man bei ihnen nach 20 Uhr kein Bier kaufen kann? Den Rest des Abends wartete ich darauf, dass endlich das aktuelle Sportstudio begann; dank Kölner Karneval war das erst um 23.30 Uhr. Wenn ich gewusst hätte, mit welch journalistischer Klasse über unseren Kick berichtet würde, hätte ich es sicherlich gelassen!
Orange KAos – AUSWÄRTSSIEG!!!
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